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Blutbad auf Pokémon-Weltmeisterschaft verhindert?

Polizei nimmt zwei Verdächtige in Boston fest

News Michael Sosinka

Möglicherweise hat die Polizei in Boston ein Massaker während der Pokémon-Weltmeisterschaft verhindert. Zwei Verdächtige wurden festgenommen.

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Die Polizei hat womöglich einen Anschlag auf die Pokémon-Weltmeisterschaft in Boston verhindert. An dem Event haben Spieler aus 30 Ländern und Tausende Zuschauer teilgenommen. Offenbar wollten zwei Turnierteilnehmer (18 und 27 Jahre alt) ein Blutbad anrichten. Sie haben die Tat auf Facebook angekündigt und gedroht, "den Wettbewerb zu töten". Daraufhin haben andere Teilnehmer der WM die Polizei alarmiert.

Die beiden Verdächtigen wurden bereits am vergangenen Donnerstag festgenommen, als sie den Veranstaltungsort betreten wollten. Als sie beteuerten, dass sie das Ganze gar nicht ernst gemeint haben, wurden sie wieder frei gelassen. Bei der Durchsuchung ihres Wagens fanden die Polizisten jedoch ein Jagdmesser, zwei Gewehre und mehrere Hundert Schuss an Munition, weswegen die Männer am Freitag erneut festgenommen wurden. Sie waren zudem nicht im Besitz entsprechender Waffenscheine.

Am heutigen Montag werden die Verdächtigen einem Richter vorgeführt. Die Bostoner Polizei ist sich dabei sicher, dass ein Blutbad verhindert wurde. "Die Bostoner Polizei hat in Zusammenarbeit mit anderen Behörden einen grossartigen Job gemacht, indem sie eine mögliche Tragödie verhinderte," heisst es in einer offiziellen Stellungnahme.

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