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Gaming News Xbox- und PS3-Sperre für registrierte Sexualstraftäter

News · 09. April 2012 · 12:18h 2012-04-09T12:18:00+02:00 · Sharlet () · Quelle

Während der sogenannten "Operation: Game Over" haben Sony und Microsoft 3580 registrierte Sexualstraftäter aus New York aus den Netzwerken der PlayStation 3 und Xbox 360 ausgeschlossen.

Dies berichten die englischsprachigen Kollegen von gamasutra.com. Durch diesen Schritt möchten die Unternehmen Kinder und Jugendliche vor sexuellen Übergriffen schützen. Auch Apple, Electronic Arts und Blizzard Entertainment haben sich an dieser Aktion beteiligt.

Trotz der guten Absicht ... Kritik gibt es wohl immer. So kritisiert eine Sprecherin der New York Civil Liberties Union die Aktion und gibt an, dass die meisten sexuellen Übergriffe auf Kinder durch Bekannte oder Familienmitglieder stattfinden würden. Ihrer Meinung nach würde hier ein nahezu nicht existierendes Problem bekämpft werden.

Was denkt ihr dazu?


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Kommentare (4)

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Roger hat geschrieben - 11 Apr

Darüber könnte man bestimmt eine abendfüllende Diskussion führen.
Ich denke es kommt klar darauf an, um welches Spiel es sich handelt.
Sperren - pauschal - finde ich definitiv auch daneben.

Jarekk82 hat geschrieben - 10 Apr

Dies widerspricht wohl allem, wofür das Justizsystem steht, oder? Ich meine, man bestraft auf der einen Seite Straftäter für das, was sie getan haben, andererseits will man ja auch, dass sie ihre Fehler einsehen, sich bessern und wieder ein rechtschffender Teil der Gemeinschaft werden.
Wenn die verurteilten Straftäter ihre Strafe abgesessen und verbüsst haben, sollten sie wieder wie normale Menschen behandelt werden. Ansonsten sollte man sich vielleicht fragen, ob die gesetzlich verordnete Strafe nicht ungenügend war. Ich meine, warum entlässt man einen Menschen wieder in die Freiheit, wen man davon ausgeht, dass er wieder «rückfällig» wird?

Roger hat geschrieben - 10 Apr

Grundsätzlich ist der Schutz von Minderjährigen vor Sexualstraftäter sicher keine schlechte Sache.

Das Problem liegt eher darin, was die Amis schon als Straftäter "ansehen"... Aber dazu könnte man wohl schon einen sehr umfangreichen Artikel schreiben...

Pleasedontkillme hat geschrieben - 10 Apr

Die Aktionen werden immer schlimmer die sich Spielefirmen leisten.
Was will man damit aufhalten oder will man bestrafen.
Es geht um bei ensprechenden Firmen registrierte Gamer die einst eine Sexualstraftat begangen haben und geschnappt, bestraft und jetzt eben registriert sind in einer öffentlich einsehbaren Datenbank (so ist es in Amerika). Diese Leute haben auch Rechte und als Sie Produkte der Firmen kauften, erwarben Sie auch das (zu mindest.) Benutzungsrecht!

Aber sogar wenn man von einem Schutz/Prevention reden möchte, spricht die Logik für das genaue gegenteil.


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