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Killerspiele

Richtigstellung von Shooterplanet (in Bezug auf 20min.ch)

News Roger

Aufgrunde unsauberer Recherchen und Nachrichten durch 20min und anderen Veröffentlichen in Bezug auf shooterplanet hat shooterplanet eine Richtigstellung auf ihrem Portal veröffentlicht.

Richtigstellung von Shooterplanet.ch

An die internationale Presse, die Politiker und explizit das "Nachrichtenportal" 20min.ch

Wie Sie eventuell durch die Medien erfahren haben, ist Shooterplanet.de vor einigen Wochen in die benachbarte Schweiz gezogen, da es zu einer Zensur unseres Angebotes kommen sollte und nicht wie es 20min.ch darstellte, zu einem Verbot unserer Seite gekommen ist. Wir, das gesamte Team von Shooterplanet.ch, möchten uns mit dieser Richtigstellung vehement gegen die Kampagne der Fehlinformationen von 20min.ch stellen. De Facto muss bereits an dieser Stelle bemerkt werden, dass 20min.ch durch einseitige Berichterstattung und überaus dilettantischer Nachforschung einen Artikel veröffentlichte, der nicht nur äusserst grotesk ist, sondern auch als Pamphlet betrachtet werden muss.

Shooterplanet.ch ist kein „Killerspiel-Anbieter“ (Schlagzeile von 20min.ch). Shooterplanet.ch ist ein Portal, welches über Action-Spiele informiert und sich als Magazin in diesen Dingen sieht. Ebenfalls ist der Gebrauch des Terminus „Killerspiele“ augenscheinlich nicht neutral. Würden die Damen und Herren von 20min.ch auch nur ansatzweise etwas von der Spieleszene verstehen, so wären sie dazu bereit, den Terminus „Ego-Shooter“ zu verwenden. Darüber hinaus stellt sich die Frage, auf welcher Seite sich die Redaktoren des Artikels befunden haben, denn Zitat „[…]Shooterplanet.de, das tausende brutaler Killer-Games zum Download anbietet […]“ Zitat ende, entspricht nicht der Wahrheit. Wir haben über 1036 Computerspiele in unserem Archiv – diese müssen jedoch kostenpflichtig im Laden erworben werden. – Wir bieten Demoversionen, Bilder sowie Videos zu Spielen an, die allesamt legal erworben werden können und die allesamt eine Alterseinstufung von deutscher bzw. Schweizer Seite aus erhalten haben. Diese Dateien bieten wir nicht exklusiv an, sondern sie sind von anderer Quelle ebenfalls erhältlich. Primär liegt unser Fokus darauf, die Community stetig mit Informationen, Anspielversionen (so genannte Demos) sowie Bildmaterial zu versorgen. Von den 1036 Spielen, die sich in unserem Archiv befinden, bieten wir gerade einmal 55 als kostenlose Vollversion an, was tatsächlich einmal 5,31 % entspricht. Diese Vollversionen sind legal und ebenfalls an vielen anderen Quellen zu erhalten. Wo sind also die „[…]tausend brutalen Killer-Games[…]“ die wir anbieten? – Sie stehen im Laden bei Ihnen in der Nähe.

„[…]Er hat das Portal laut «Aargauer Zeitung» auf einen Schweizer Server verlegt, um das strengere deutsche Jugendschutzgesetz zu umgehen. Seit dem Umzug funktioniere alles wieder «ohne jegliche Zensur», sagt Torsten H. und dankt der Schweizer Regierung höhnisch für das lasche Gesetz […]“ – Das hier angeführte Beispiel zeigt sehr deutlich, wie einseitig diese Berichterstattung seitens 20min.ch gewesen ist. Der hier angeführte Torsten H. hat nie in irgendeiner Form „höhnisch“ der Schweizer Regierung für irgendeines ihrer Gesetze gedankt. Dazu stellen wir ebenfalls fest, dass das kreierte Bild dem eines Schwerverbrechers gleicht, was man auch als Rufschädigung auslegen könnte und sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz strafbar ist. Dazu kommt, dass das hier angeführte Autoritätsargument nur dazu gilt, die dilettantische Berichterstattung zu rechtfertigen.

„[…]Amokläufe wie jener in Winnenden sollten ein Alarmsignal sein […]“ – Dies ist vollkommen richtig. Amokläufe wie jener in Winnenden sollten ein Alarmsignal sein, jedoch nicht nur im Bezug auf die Videospiele. Ist es nicht auch die Aufgabe der Eltern, zu überprüfen, welche Spiele ihre Kinder spielen oder welche Webseiten sie besuchen? Ist es nicht auch die Aufgabe der Eltern, ihre Kinder zu erziehen und ihnen „Werte“ einzuimpfen? Ist es nicht auch die Aufgabe der Eltern darauf zu achten, was für Filme sich ein Kind ansieht? – Ist es nicht auch die Aufgabe der Medien, objektiv zu bleiben?

Wir von Shooterplanet.ch distanzieren uns hiermit öffentlich von den Beschuldigungen, wie sie in der Boulevardpresse dargelegt wurden. Wir haben niemals höhnisch davon gesprochen, wie lasch die Gesetze in der Schweiz doch waren. Auch haben wir niemals tausende „Killerspiele“ zum Download angeboten und wir heissen die verabscheuungswürdigen Taten in Winnenden nicht gut, noch weniger sehen wir uns als Auslöser solcher Taten.

Sobald die Gewalt aus Spielen, Filmen, Medien und Sprache verbannt wurde, werden auch Sie bemerken, dass man Kinder auch erziehen muss.

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