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Killerspiele

Videospiele machen schlau - und fett

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Es handelt sich zwar nicht mehr um den aktuellsten Artikel, doch gerade in der gerade wieder aktuellen Diskussion um Killerspiele, ist dies mal ein wirklich professioneller Beitrag zu unserem Hobby.

Der 69 jährige Dietrich Dörner ist Psychologe und hat unser Hobby unter die Lupe genommen, wobei angemerkt sei, das Herr Dörner auch selbst Videospiele spielt.

Welt Online führte dieses Interview und stelle jede Menge fragen, worauf es auch jede Menge Antworten gibt. Hier ein Kleine Auszug:

WELT ONLINE: Sie sind 69, sind emeritierter Professor, angesehener Buchautor – hören sie manchmal abfällige Kommentare dazu, dass sie gern spielen?

Dörner: Wenn ich meinen Altersgenossen erzählt, dass ich Doom oder Counterstrike spiele, drehen die sich mit Entsetzen um. Die finden das infantil und seltsam.

WELT ONLINE: Können Sie es denen dann erklären?

Dörner: Wenn sie klug sind, klar. Zum Vorwurf, das sei kindisch, vergleiche man nur mal Schach mit einem Strategiespiele wie Medieval War. Beim Schach gibt es 16 Figuren, die immer den gleichen Wert haben. Beim Stategiespiel hat man mehrere hundert Figuren, viel mehr Zugmöglichkeiten, und die Figuren verändern sich, etwas ihre Kraft oder Moral. Das ist viel komplexer als Schach. Schach würde nie jemand dumm nennen. Es ist eine meist eine Altersfrage. Leute in meinem Alter haben unter Umständen schon Schwierigkeiten, den Computer ein- und auszuschalten.

Das Interview ist wirklich interessant zu lesen und es bleibt zu hoffen das es mehr reale Experten wie diesen gibt, die sich für unser Hobby einsetzen. Das volle Interview findet ihr hier.

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