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2011-11-14T00:00:00+01:00

Assassin's Creed: Revelations Animus 2.03 - Loading Firmware

Test: PlayStation 3 · 14. Nov 2011 · Benjamin (bk)

Drei Männer, drei Zeiten, ein Schicksal: die Welt vor den finsteren Machenschaften der Templer beschützen. Mit dem Actionabenteuer "Assassin’s Creed: Revelations" will Ubisoft Montreal gleich drei Handlungsstränge zusammenführen: die des syrischen Assassinen Altair, des italienischen Meuchelmörders Ezio und des einstigen Barkeepers Desmond Miles. Ob das Mammutprojekt geglückt ist, verrät unser Review.

Assassin's Creed: Revelations
Desmond Miles hat es ganz schön erwischt. Eigentlich müsste er mittlerweile sabbernd in der Geschlossenen sitzen und seinen Kopf gegen die Wand hauen. Denn in seinem Hirn tummeln sich zu viele Persönlichkeiten: natürlich seine eigene; die des Assassinen Altair aus dem Heiligen Land; und die des charismatischen Italieners Ezio, der nunmehr schon über 50 Lenze zählt. Was die im Kopf des Barkeepers verloren haben? Naja, sie sind eben seine Ahnen: erfahrene Assassinen-Meister, die bereits vor Hunderten von Jahren den Kampf gegen die verfeindeten Templer aufnahmen. Geschickte Kletterkünstler mit katzengleichen Bewegungen. Und lautlose Mörder mit wenig Skrupel. Noch in den Vorgängerspielen "Assassin’s Creed 2" und "Brotherhood" nutzte Desmond eine Maschine namens Animus, um gedanklich in die Zeit seiner Vorfahren zurückzureisen und ihre Geschichte nachzuerleben. Jetzt ist der Animus sein Gefängnis. Sein Körper weilt in einer Art Koma, während sein virtuelles Alter Ego in der alten Testroutine des Systems gefangen ist. Desmond hat nur eine Chance, dieser Misere zu entkommen: er muss die Geschichten seiner Ahnen, die er begonnen hat, zu Ende führen.
Assassin's Creed: Revelations

Hos geldiniz in Konstantinopel!

Wie schon in "Brotherhood" ist auch in "Assassin’s Creed: Revelations" erneut Ezio Auditore die Hauptfigur der Geschichte. In einem Brief seines Vaters erfährt der Italiener von einer geheimen Bibliothek seines Ahnen Altair im syrischen Masyaf, die wertvolle Geheimnisse beherbergen soll. Doch die Bibliothek ist verschlossen, wird von Templern belagert, die dort nach Artefakten suchen, die nicht für sie bestimmt sind. Die insgesamt fünf Masyaf-Schlüssel zur Bibliothek sollen alten Hinweisen zufolge in Konstantinopel versteckt liegen. Zeit also für eine Fahrt über das Meer – in eine Stadt voller Gegensätze, einen Schmelztiegel der Kulturen und an einen Ort, der das bekannte "Assassin’s Creed"-Gameplay erstaunlich bereichert. Konstantinopel – das heutige Istanbul – sprüht vor Leben, antiken Bauten und der Kultur des Okzidents. In der Stadt am Bosporus reiht sich der weltbekannte Galataturm an die Hagia Sophia; die Cisterna Basilika an den Topkapi-Palast, dutzende Minarette und kuppelförmige Moscheen-Dächer. Ein fantastischer Spielplatz für den zwar gealterten und ergrauten, aber noch immer recht agilen Assassinen Ezio. In bester Parkour-Manier erklimmt er Häuserdächer, fetzt über schmale Giebel, klettert auf die höchste Turmspitze der Stadt, nur um sich mit seinem bewährten Adlerblick die Übersicht zu verschaffen. Auf den Basaren tummeln sich Teppichhändler und Gewürzverkäufer, in den Strassen tanzen Roma-Frauen mit Tamburin und maskierte Janitscharen patrouillieren auf festen Routen. Und genau hier beginnt das Problem.

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Kommentare

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Pica-Pau hat geschrieben - 13 Nov

cooles Review

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