Maus Spectre - Starcraft 2 Gaming (Razer) Schnell, präzise, tödlich: Der Banshee unter den Mäusen
Liebe auf den zweiten Blick
Wer die Laser-Maus einmal per USB 2.0 angeschlossen und "Starcraft 2" gestartet hat, wird gleich merken: Das hier ist ein echtes Arbeitstier für Strategen. Gebaut für nächtelange LAN-Parties und vor Allem unglaublich leicht. Die Spectre ist mit ihren rund 75 Gramm eine der leichtesten Mäuse, die je durch unseren Testparcours geflitzt sind und steuert sich dadurch einfach nur ...göttlich. Wirklich wahnsinnig wie schnell und präzise sich damit "Starcraft 2" spielt, wie die "Spectre" über alle möglichen Mauspads – von Hartplastik bis Stoff – flitzt. Der Widerstand unter den Füssen ist
kaum spürbar, so schwebt der Nager fast schon und wir switchen blitzschnell zwischen neuen Bauaufgaben in der Basis und der Verteidigung wieder in den Angriff. Genau so muss das sein für Profi-Strategiespieler wie Linda "Pikachu" Liao, die unseren Aufmacher ziert. Das macht die "Spectre" natürlich zum Spezialisten, für Shooter-Spieler wäre ein höheres oder zusätzliche Gewichte sinnvoll um beim AWP-Snipern eine ruhige Hand zu behalten. Für Actionspiele ist die "Spectre" also weniger geeignet, aber für "Starcraft 2" unsere aktuelle Referenz. Und das liegt nicht nur daran das sie Bewegungen ohne Verzögerung umsetzt, Geschwindigkeit, Präzision und haarscharfe Seitenwechsel auf dem Mauspad mitmacht wie keine andere, sondern auch an dem extrem coolen Alarm-System, das sich Razer für seine komplette "Starcraft 2"-Produktlinie ausgedacht hat.
Alarmstufe Rot
Nein, wir meinen nicht "Command & Conquer" und auch nicht den durchschnittlichen U-Boot-Actionstreifen mit Steven Seagal, sondern bleiben im "Starcraft"-Universum. Das ist immerhin
eines der härtesten und vor Allem schnellsten Strategiespiele auf diesem Planeten. Ständig brennt irgendwo die Hütte, wird ein Aussenposten vernichtet, ein Verbündeter angegriffen oder wartet eine neue Armee in Empfang genommen und mit Befehlen versorgt zu werden. Da kann man schon mal den Überblick verlieren, aber die "Spectre" hilft – zumindest, wenn man sich die Mühe macht die 13 Alarme via Software einzustellen. Beispielsweise leuchtet unser Testmodell in blutigem Rot, wenn wir angegriffen werden. Und in leichtem Blau, wenn eine Einheit fertig gestellt wurde.
Wird ein Verbündeter angegriffen, pulsiert sie gelb und wenn eine Entwicklung fertig gestellt wurde, leuchtet sie kurz braun auf. Freilich ist das Spielerei und nichts was man zwingend braucht, dennoch bietet es den Komfort immer rechtzeitig informiert zu sein. Oder kennt ihr das etwa nicht, dass ihr gerade voll auf ein Gefecht im Herzen der Karte konzentriert seid und gar nicht merkt das euer Verbündeter verzweifelt per Blinkzeichen um Hilfe schreit?
Fazit
Es gibt Mäuse, die funkeln wie ein frisch polierter Lamborghini Galardo Convertible (das Auto, was "Gears of War 3"-Chefdesigner Cliff Bleszinski fährt). Und es gibt Mäuse, die haben zig LED-Dioden, die lustig vor sich herblinken ohne jeglichen Zweck. Und es gibt die "Razer Spectre", die zwar nicht ganz das Sexappeal einer "Naga" oder "Mamba" auf den Schreibtisch zaubern, aber genau das sind, was sie sein sollen: Echte Spezialisten. Ohne grosses Brimborium, ohne
acht Milliarden Zusatztasten. Die "Spectre" tut was sie tun soll und das macht sie besser als jede andere. Der Widerstand auf dem Mauspad ist dank des Fliegengewichts kaum spürbar, der Nager dank seines 5600 dpi-Lasersensors mit 1000 Hz-Polling extrem flink und präzise unterwegs. Wenn es auf den Schlachtfeldern des Khoral-Systems also mal wieder heisst „choose your weapon“ – wir können die "Razer Spectre" empfehlen.












Also noch besser als eine Maus ist eine Ratte. Daher entschied ich mich auch für solch eine: http://www.cyborggaming.com/de/prod/rat7.htm
:D