Lenkrad SRW-S1 (Steelseries) SRW-S1 - Powered by Motion
Verarbeitung: Edel, wertig, retro style
Vom Design her erinnert das Steelseries-Lenkrad massiv an die echten Cockpits aus der Formel 1. Während die allerdings eher auf digitale Knöpfe setzen, wird hier mehr old school an Reglern geschraubt und eben die Bremsbalance verstellt oder die Federung an verschiedenen Reifen. Das SRW-S1 besteht zwar in erster Linie aus Kunststoff, doch selbst im Härtetest mit viel Druck liess sich der Korpus nicht durchbiegen, die Tasten und Schaltwippen fühlen sich stabil an und lassen sich leicht und komfortabel bedienen. Das Lenkrad ist matt schwarz lackiert, das verstärkt den Understatement-Faktor. Sehr gut ausserdem: Die Schaltwippen sind voll gummiert, selbst mit schwitzigen Händen im Sommer werdet ihr nicht abrutschen. Die Wippenaufteilung ist wie folgt: Auf der Rückseite befinden sich insgesamt vier Schaltwippen. Zwei grosse analoge, die zum Bremsen und Gas geben dienen und zwei Schaltwippen. Die analogen Tasten arbeiten absolut leise, hier ist nichts zu hören. Die Schaltwippen werden von einem deutlich hörbaren Knipsgeräusch begleitet – das ist gut und wichtig, schliesslich brauchen wir Feedback wenn wir schalten.
Die Anzeigen: Schnörkellose Coolness
Die Anzeigen sind recht wenig imposant, Drehregler in gedämpften Rottönen dominieren das Bild. Ein bisschen Glamour bringt allerdings die LED-Anzeige ins Rennfahrerleben. Die Anzeige ist jeweils in fünf rote, grüne und gelbe LED-Dioden unterteilt, so wisst ihr immer, ob ihr gerade übersteuert, genau richtig fahrt oder eben den Wagen untersteuert. Ziemlich praktisch sind auch die Knöpfe "Look Back", "Look Left" und "Look Right". Da sich Steelseries möglichst nah am Original bewegen möchte und die Amtsspache im Motorsport Englisch ist, haben sich die Dänen dafür entschieden die Peripherie nicht einzudeutschen.
Die Buttons um sich um die eigene Achse zu drehen und seinen Sichtwinkel zu erhöhen funktioniert gut, auch müssen wir den Finger kaum vom Gas/Bremsspiel nehmen, können das Feature also sehr intuitiv nutzen.












...icks hat man NIE die gleiche Kontrolle über die Lenkbe...
Das NIE hat sich im vorherigen Post irgend wie in Luft aufgelösst. Daher hier nochmals ;)
Vier wichtige Punkte von einem erfahrenen Lenkradbenutzer warum man die Finger von diesem Produkt lassen sollte:
1. Lenkradbefestigung
Wer denkt dass mit diesem Lenkrad echten Rennfeeling aufkommt sei gewarnt. Diese Lenkrad wird nur von den Händen gehalten, es hat somit in Kurven keinen (für Rennspiele wichtigen) Lenkradwiederstand. Woher denn auch? Es gibt bei dieser Bauweise keine Möglichkeit diesen Wiederstand mittels zusätzlichem Elektromotor zu simulieren. Zudem wie schwer ist das Teil? Ich kann mir vorstellen dass schon nach wenigen Minuten einem die Arme weh tun...
2. Lenkradeinschlag
Nach 360° (180° links/rechts) ist wohl Schluss. Oder kann jemand seine Arme mehr als nur kreuzen sprich umwickeln? Somit wäre das Lenkrad nur für Formel1-Spiele brauchbar. Andere Fahrzeuge wie zum Beispiel Driftautos benötigen mehr Lenkumdrehungen um den Drift kondoliert ausführen zu können.
3. Pedale
Keine? Welches Formel1 oder Fahrzeug wird bitte schön mit Knöpfchen gesteuert? Im Rennzirkus kenne ich zumindest keines...
4. Preis
Wow, knapp 140.- Franken für ein Teil dass ausser ein paar Knöpfen und vermutlich Fibra nichts anderes ist als ein abgestecktes iPad ohne Display... da stellt es mir schon nach dem Sinn des ganzen.
Warum legt man sich eigentlich ein Lenkrad für Spiele zu? Nun mit den Gampad/Joysticks hat man die gleiche Kontrolle über die Lenkbewegung wie mit einem Lenkrad. Zudem möchte man ja das Feeling erhalten richtig in solchen Rennboliden zu sitzen. Zudem gehören Minimum Gas- und Bremspedale dazu. Mit einfachen Knöpfen kann man nie feinfühlig Bremsen. Wer wie ich auch gerne andere Autos fährt wird das Kupplungspedal und die 6-Gangschaltung zusätzlich schätzen.
Klar wollen sich nicht alle gleich ein Fanatec-Lenkrad mit Clupsportpedale und Shifter für stolze ca. 410.- Euro nur um mal ein bisschen Spass zu haben leisten. Meiner Meinung nach genügen dafür auch schon eines für weniger Geld. Das schon etwas in die Jahre gekommene Logitech G27 ist da sicherlich nicht falsch und kann getrost weiterempfohlen werden. Ein Rennfanatiker wie ich, wo weiss was er will und sehr oft fährt, wir sich genau überlegen ob er wirklich zweimal kaufen möchte oder lieber einmal, dafür richtig.
In diesem Sinne
Gruss Daffy :)
Sali Xpert ... danke für die Korrektur resp. Hinweise! Ich geb das an Benny weiter und werd mal bei Logitech das "Ding" bestellen ;-)
Nanana... da verwechselst du aber etwas. Der Kers Knopf darf man so oft pro Runde gedrückt werdenman will, die Dauer beträgt einfach nur 6.7 Sekunden.
Wurde wohl mit DRS verwechselt und selbst das, darf auf gewissen Strecken mehrmals betätigt werden. :)
Zum Gerät: Kein Pedale = Kein echtes Racegefühl. Ihr solltet es eher mit diesem Logitech ding vergleichen das auch keine Pedale hat, das kostet aber grad mal 49.- oder so.