Seite 12·weiter
2012-09-20T00:00:00+02:00

Pro Evolution Soccer 2013 Der grosse Test: Rasenschach für Fussballexperten

Test: PlayStation 3 · 20. Sep 2012 · Benny (bk)

"PES 2013" – der grosse Test. Wir haben eine ganze Woche harte Fussballschule hinter uns, analysieren alle Features, sagen euch warum "PES" mal brillant, mal ein bisschen zu perfekt und mal schludrig ist und warum ihr zum Meistern der Königsklasse schon mal euren Weihnachtsurlaub einplanen solltet.

Pro Evolution Soccer 2013
"Pro Evolution Soccer", das war schon immer hingebungsvoller Fussball. Das war schon immer hart, das war schon immer schwer zu erlernen. Mit "PES 2013" gibt euch Konami mehr und mehr Kontrolle, nennt das Ganze "First Touch Control" und verlangt euch richtig viel ab. Das hier ist ein Spiel für Typen, die bereit sind sich durchzubeissen. Es sagt schon viel über einen Titel, der jährlich erscheint aus, wenn er euch direkt zu Beginn höfflich aber bestimmt dazu auffordert zunächst alle neuen Features im Trainingsmodus zu üben. Und das ist definitiv nötig, denn mehr Kontrolle heisst in "PES" vor Allem sehr viel mehr Anspruch. Das Ziel: Jeder soll einen Pass genau so spielen können, wie er will. Also wie im richtigen Fussball wo die Sportler eine Lücke in der Abwehr erkennen und ihren Sturmpartner mit einem tödlichen Pass in Szene setzen. Hier ein Beispiel: Wollten in "PES 2011", also vor zwei Jahren Spieler einen Doppelpass spielen, liefen sie nebeneinander her, Sprintgeschwindigkeit und Position zum Ball hat die Computer-KI reguliert.
Pro Evolution Soccer 2013

In "PES 2013" müsst ihr das alles selber leisten: Bei einem Zuspiel gilt es drei neue Faktoren zu beachten: Es reicht nicht den Ball einfach diagonal zu spielen, sondern die Richtung muss exakt per Analogstick vorgegeben sein. Ferner gilt es durch leichtes Drücken des Sticks festzulegen, ob man seinem Mitspieler die Kugel in den linken oder rechten Aussenriss zirkeln will. Die Schussstärke muss perfekt sein – wer die A-Taste nur streichelt, riskiert, dass der Ball auf dem Weg verhungert, wer zu stark durchdrückt lässt die Kugel in die Wolken segeln. Wer eine Millisekunde zu lang drückt, spielt die Pille zu weit, die gegnerische Abwehr hat dann leichtes Spiel. Dadurch kommt es zu sehr vielen Fehlpässen. Hilfe bietet hier der Stärkebalken für die Schussintensität, den Konami bereits letztes Jahr eingeführt hat. Eine tolle Idee, es ist allerdings alles andere als leicht während der Hektik des Gefechts all diese Faktoren zu berücksichtigen.

Kommentare

Um Kommentare abgeben zu können musst du dich einmalig registrieren.

1233

GAMES.CH - Features

Videospiel-Persönlichkeiten

GAMES.CH - Features

Mission Unmöglich?