DayZ Interview mit dem DayZ-"Brain": Es ist ein soziales Experiment
WarZ“ hat bei uns für einen kleinen Besucherrekord gesorgt. Zeit sich auf der Gamescom mit dem Mann zu treffen, der das Team massgeblich inspiriert hat: Ex-Bohemia-Mann Dean „Rocket“ Hall, der Macher von „DayZ“. Er erklärt uns warum er bewusst mit ungewöhnlich fiesen Mechanismen komplett gegen den aktuellen Shooter-Markt steuert und nicht den kleinsten Fehler verzeiht. Wir sprechen mit dem Macher über seine Idee eines sozialen Experiments, warum „DayZ“ ursprünglich als Militärsimulation für die New Zealand Army gedacht war und erfahren dass er hier in Köln aktiv Meetings mit Publishern für eine Konsolenumsetzung führt.
Von Ryan Southern / Benjamin K.
„DayZ“, das ist nicht nur eine Modifikation für die Militärsimulation „Arma 2“, die uns ebenfalls auf der Gamescom mit „Arma 3“ eines der schönsten PC-Spiele der Messe beschert, es ist sehr viel mehr: Purer Horror, Minimalismus galore, Überlebenskampf und vor Allem ein soziales Experiment.Selten waren wir dankbarer wenn wir schwer verwundet und blutend einen Hilferuf absetzten und sich tatsächlich ein einsamer Wanderer unser erbarmte und eine seiner wenigen Bluttransfusionen spendierte und auch gleich noch eine Bandage daliess, damit wir uns verbinden können. „Es gibt keine Regeln in DayZ“ erklärt der Macher und neue Shooting-Star der Mod-Szene Dean „Rocket“ Hall. „In DayZ kann alles passieren: Du rettest vielleicht jetzt einem Typ das Leben und im nächsten Moment schleicht er um dich herum, tötet dich mit einer Axt und raubt dich aus weil er noch mehr von deinem Zeug will“.
Der nackte Shooter
Tatsächlich sind die meisten Features von „DayZ“ nämlich bereits im Hauptspiel integriert: Werdet ihr angeschossen, fangt ihr an zu bluten. Verbindet ihr die Wunde nicht, verliert ihr schnell Lebensenergie. Um den Bluthaushalt wieder auf Vordermann zu bringen sind Bluttransfusionen extrem wichtig.













