Assassin's Creed 3 Etliche Stunden gespielt: Der Beginn einer neuen Ära
Eine neue Ära beginnt. Mit Rothaut statt Edelman. Mit extrem zackigen Kämpfen Tomahawk gegen Bajonett. Mit offenen Schlachten auf weiter Flur und Stealth-Einsätze Marke "Splinter Cell: Blacklist" in einem grossen britischen Fort. Und auch Connor kann sich eine schicke Villa verdienen, handeln wie in "Anno" und ein grosses Kriegsschiff kaufen. Games.ch hat "Assassin`s Creed 3" mehrere Stunden gespielt. Der grosse Hands-on-Test!
Die Sonne sticht, die Soldaten schwitzen. Die 15 Rotröcke werden geblendet, das schwere Marschgepäck drückt auf die Schultern und sie greifen immer wieder zu ihren Wasserflaschen. Sie sind nicht besonders aufmerksam und bemerken ihren Beobachter gar nicht: Wir spielen Connor, klettern behände wie eine Affe auf Bäume und springen von Ast zu Ast. Nicht jeder Baum ist erkletterbar, nicht jeder Ast bietet sich zum Schwingen an und doch dienen sie uns als perfekte Ausgangsposition für einen Angriff. Über das D-Pad wechseln wir zwischen den Waffen: Schnell den Bogen gezückt, zwei Gegner getötet und den Dritten im Sprungangriff mit der Schneide des Beils die Halsschlagadern aufgeschlitzt.
Nach dem Kampf: Erstmal ins eigene Gehöft
Dr. Karl Luhe, Production Manager von Ubisoft Singapur wird nicht müde zu erwähnen dass dies das grösste "Assassin`s Creed" aller Zeiten ist. Und nach der langen Anspielzeit glauben wir ihm das gerne denn "Assassin`s Creed 3" hat sehr viel mehr Facetten und Gameplay-Elemente als noch "Revelations". Ubisoft Singapur beispielsweise war verantwortlich für die Seekämpfe, das Studio in Annecy hat den Multiplayer beigesteuert und auch das Hauptteam in Montreal hat sich viele Features einfallen lassen, die das Spiel sehr viel authentischer und lebendiger erscheinen lassen. Weil Connor anders als seine Vorfahren nicht nur von Stadt zu Stadt reist sondern in einem Grossteil Amerikas bis hin zur Karibik unterwegs ist dürft ihr euch ein eigenes Haus kaufen.

















Ha, die Angst kann ich dir nehmen.
Ubisoft hat mit Ubisoft Singapur ein komplettes Studio mit den Seekämpfen beauftragt. Ich habe mit dem Production Manager auf dem Event gesprochen - da sich allerdings Previews, Tests und ohne Ende Events gerade häufen werden wir das Interview voraussichtlich erst morgen bringen.
Also Seekämpfe sind tatsächlich ein grosses Gameplay-Element. Du kannst quasi im Laufe der Missionen ein Schiff freischalten, das mit verschiedenen Kanonen und widerstandsfähigerem Holz upgraden und damit jederzeit Missionen bestreiten. Es ist also keine windig eingebaute Geschichte wie die Tower Defense-Szenen in "Revelations", sondern ein eigenes Spielsystem was durchaus Taktik erfordert.
Btw: Gut geschrieben die Vorschau :)
Der Unabhängigkeitskrieg ist nicht das Problem... im Gegenteil - das Einbinden Historischer Ereignisse und Zusammenhänge ist schon immer ein riesen Plus der AC-Serie.
Das neue Setting wurde auf diese Art und Weise noch kaum genutzt und weckt interesse.
Meine Zweifel liegen in neuen Elementen, welche das Erlebnis ausbauen sollen: Die Seefahrt, das erweiterte Handelssystem und andere Designentscheidungen. Halt eine Angst vor Abschnitten, welche mies eingebaut wurden oder z.B. fragwürdig im "Assassine-Beruf" erscheinen und somit das Gameplay trüben - der Schock vergangener Kutschenfahrten und Tower-Defence Spielchen sitzt tief ;)
Vieles ist auch einfach eine Frage des persönlichen Empfindens... und in diesem Sinne habe ich keine konkreten Fragen - ich muss es spielen! :)
Der Release ist in Sichtweite und gekauft wird es sowieso - dennoch bin ich gespannt auf weitere News/Artikel zum Thema von euch - wie z.B. auf das angekündigte Interview :)
@sagazoolo: Welche Fragen interessieren dich besonders? Wir versuchen die dann möglichst detailliert zu beantworten.
Danke für das Feedback :)
Wir bringen am Mittwoch noch ein Interview, was zahlreiche Story-Fragen und Designentscheidungen erklären wird. Es ist tatsächlich so dass der Unabhängigkeitskrieg nur als Basis, quasi als Fundamt dient, die Story sicher aber voll auf den Kampf gegen die Templer konzentriert und auch Desmond deutlich stärker in den Vordergrund gerückt wird.
Cheers Benny
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Benjamin Kratsch
Stellv. Chefredaktor Games.ch
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AC3 scheint in Sandbox-Manier Connors werdegang zu erzählen (Handelssystem, Häuser erwerben, ...) - was mir etwas Angst einjagt. Eine Aussage in Richtung "Rel. lineares Adventure mit super Story und knackigem Gameplay" hätte mehr Begeisterung in mir ausgelöst - denn ich brauche das ganze Beigemüse nicht... nicht in AC.
"...und darf sein grosses Ziel, den Orden der Templer zu vernichten nicht vergessen." - ich hoffe dies haben nebst Connor auch die Entwickler nicht vergessen - denn nach dem "Revelations-Tief" erwarte ich eine Rückbessinung zu AC1 und AC2.