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Gamester spielt: NHL 17

Mini Update auf dem Eis

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Eigentlich kann man dieses neuerliche Update von «NHL 17» kurz fassen - ein gutes Eishockeyspiel ohne virtuelle Konkurrenz. Und das merkt man dem Produkt auch an - von allen EA-Games gibt sich hier der Entwickler am wenigsten Mühe, sprich Neuerungen sind spärlich gesegnet. Die Physik und KI wurden verbessert, trotzdem sieht man oft komische, unrealistische Animationen.

Das optische Feedback, warum man zum Beispiel ein Bully verloren hat, ist hingegen eine gute Neuerung, einsteigerfreundlich.

Der NHL-Franchisemodus wurde vergrössert. Man verwaltet nun als Manager vieles, wie etwa die Verwaltung der Ticketpreise, schaut, dass das Stadion auf dem neusten Stand ist, und vieles andere mehr. Auch der «World Cup of Hockey» (NHL-Variante der WM mit u.a. Team Euro, USA, …).

Online dürfen bis zu 12 Spieler aufs Eis und es gibt auch den «Hockey Ultimate Team»-Modus analog dem «FUT» von «FIFA» - hier sieht man aber auch den markanten Unterschied. Der Lieblingsmodus der Fussballfans fällt hier verkürzt aus. Positiv fällt schliesslich der «Be a Pro»-Modus aus, da man vom Trainer mehr sinnreiches und nicht mehr rein negativ behaftetes Feedback erhält.

Das Spieltempo ist insgesamt minim langsamer als in den «NHL 16»-Grundeinstellung. Schweizer Eishockeyfans freuen sich über einige Schweizer Stadien und Teams, schade ist jedoch die «Champions League Hockey» nicht dabei.

Sehr schade ist jedoch die Tatsache, dass das Spiel keine neue Grafik-Engine erhielt, das Ganze sieht altbacken aus, wenn man sich die anderen Sport-Franchises anschaut.

Alles in allem erhalten Eishockey-Fans ein durchwegs gelungenes Spiel, dieses Jahr fehlen aber die grossen Neuerungen. (raf)

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