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Call of Duty: Infinite Warfare von Krieg und nicht von Sci-Fi inspiriert

Setting bringt neue Gameplay-Möglichkeiten

News Michael Sosinka

"Call of Duty: Infinite Warfare" hat zwar ein Sci-Fi-Szenario, aber der Shooter wurde vor allem vom Krieg inspiriert. Dennoch bietet das Setting neue Gameplay-Möglichkeiten.

Screenshot

"Call of Duty: Infinite Warfare" findet zwar weit in der Zukunft statt und es geht auch in den Weltraum, aber der Shooter wurde in erster Linie vom Krieg und nicht von der Science-Fiction inspiriert. Laut dem Design Director Jacob Minkoff geht es um die Kriegsführung, die in jedem Setting stattfinden kann. Ausserdem geht es um glaubwürdige Charaktere und darum, dass interessante Dinge passieren können, wenn Menschen unter Druck geraten. Zusätzlichen Druck erzeugt das Setting, da der Weltraum sehr lebensfeindlich ist.

Das klingt zwar zuerst merkwürdig, aber Infinity Ward hat Militär-Experten konsultiert, um die Weltraum-Kriegsführung so realistisch wie möglich zu gestalten. Es soll also nicht zu abgedreht werden. So stellen sich die Militär-Experten die Kriegsführung im Weltraum vor. Die neuartigen Umgebungen in einem Weltraum-Szenario ermöglichen darüber hinaus ein ganz anderes Gameplay. Auf einem Asteroiden muss man sich beispielsweise vor der Hitze der Sonne schützen und es gibt Zero-G-Kämpfe.

Ausserdem wird ein flüssiger Übergang zwischen Abschnitten zu Fuss und den Vehikeln versprochen. Man hat jetzt sein eigenes Raumschiff, das man sogar aufrüsten und individualisieren kann. Die Retribution bringt den Protagonisten zu verschiedenen Zielen, die man selbst auswählen kann. In einigen Missionen kämpft man am Boden, um im nächsten Moment mit den Raumjäger abzuheben. Es wird optionale Elemente und Nebenmissionen geben, um bessere Ausrüstung zu bekommen, aber am Ende wird eine lineare Story erzählt. Die Open-World-Elemente halten sich also in Grenzen.

"Call of Duty: Infinite Warfare" wird am 4. November 2016 für den PC, die Xbox One und die PlayStation 4 erscheinen.

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