Mass Effect 3 Koop gespielt: Die sechs Wächter der Galaxie
Die Steuerung: Call of Effect
Wer "Mass Effect" gespielt hat, der weiss das es sich hier um einen echten Taktik-Shooter halt. Wer per Wählrad seinen KI-Kameraden nicht genau sagt welche Spezialfähigkeit sie einsetzen sollen, kommt nicht weit. Ein solches System macht im Multiplayer natürlich wenig Sinn, schliesslich lässt sich keiner gerne rumkommandieren. Auch wäre das Wählrad zu wenig intuitiv und würde die Action nur stören, daher hat sich Bioware dafür entschieden die Spezialangriffe über das Gamepad zu verteilen. Ähnlich wie in modernen Rollenspielen feuern wir einen aufgeladenen biotischen Angriff per Y-Taste auf dem Xbox-Pad und bedienen uns sonst dem rechten beziehungsweise linken Bumper. Eine gute Idee, denn wir hatten auch so schon jede Menge zu tun die wirklich hart zu knackenden Cerberus-Armeen in Schach zu halten. Und es macht schliesslich viel mehr Spass seinen Teammitgliedern Befehle – oder nennen wir es freundliche Aufforderungen – zuzubrüllen, als mit diesem ominösen Rad zu hantieren. Ausserdem sind wir jetzt noch gespannter, wie wohl Bioware die Sprachsteuerung von Kinect nutzen wird. Nur für Dialoge? Oder doch für komplexe Teammanöver?
Fazit
Bioware will jetzt auch im Multiplayer Gas geben und macht dabei einiges richtig, aber für unseren Geschmack zu wenig neu. Zwar fühlen sich die Kämpfe explosiver, actionreicher und adrenalingeschwängerter an, aber letztlich kommen doch immer wieder die gleichen Strategien dabei raus wie auch schon im Singleplayer: Der Scharfschütze als Vorhut, der sich dann schnell zurückfallen lässt, der Bioniker zum Stunnen und in der "Luft fesseln" von Gegnern und der Soldat als Abräumer von Dienst. Noch haben wir allerdings nur eine Karte gespielt und laut Biowares PR-Lady Stephanie Driscoll befindet sich der gesamte Koop-Modus noch in einem sehr frühen Stadium was wir auch an den heftigen Rucklern, Abstürzen und Lags gemerkt haben.
Spannend klingt aber auf jeden Fall wie Bioware Würze in die Kämpfe bringen will: So soll es verschiedene Auszeichnungen geben, Medaillen und versteckte Items in den Levels. Wer am besten abschneidet, wandert aufs Leaderboard und kann sich mit seinen Kumpels vergleichen. Alle für einen und jeder für sich – wir sind gespannt welche Asse die Kanadier bis zum Release am 08. März 2012 noch so aus dem Ärmel zücken.















