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Mass Effect 3

Drew Karpyshyn äussert sich erneut zu dem Mass Effect 3 Ende!

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Für die wenigen unter euch die nicht wissen wer Drew Karpyshyn ist, er war Lead Writer bei "Mass Effect 1 und 2" und verlies BioWare kurz vor Release von "Mass Effect 2" um sich neuen Herausforderungen zu widmen. Seine Position als Lead Writer nahm danach Mac Walters ein. Nun hat sich Drew Karpyshyn im Gaming Radio VGS detaillierter zu den möglichen Ideen für das "Mass Effect 3" Ende geäussert. Er spricht dort auch von einigen Ideen, welche bisher noch eher unbekannt sein sollten.

Zuerst spricht er über das Ende was zu seiner Schaffenszeit wohl eingesetzt werden sollte und zwar dem bereits vor einiger Zeit erwähnten "Dark Energy Ende". Er spricht hier aber von einer Idee, die noch nicht richtig durchdacht und auch nicht konkretisiert wurde. Die Idee dahinter war, dass die Dunkle Energie etwas war zu dem nur organische Wesen Zugang hätten und zwar durch technisch-wissenschaftliche bis magische Gründe, welche selbst BioWare noch nicht kannte. Die Nutzung dieser Dunklen Energie hätte dann negative Auswirkungen auf das Raum-Zeit-Kontinuum haben können. Die Reaper hätten die Organsichen dann auslöschen wollen, weil die Nutzung von Biotik und Dunkler Energie dazu hätte führen können, dass die komplette Galaxie zerstört würde.

Als BioWare bei diesem Gedanken nicht weiter kam wollten Sie dies auf ein anderes Level bringen und die Idee leicht umdrehen. Die Reaper wollten diese drohende Gefahr des Gegenteils des Urknalls abwenden in dem sie biotische Spezies nach ihren Wünschen formen wollten, welche die Kombination von Biotik und Dunkler Energie in ihrem Sinne nutzen würden. Die Protheaner waren nahe dran, die Asari auch, nur eben noch nicht so wie die Reaper es wollten. Daher wird alles ausgelöscht und man versucht es von vorne.

Er stellt zugleich klar, dass beide Ideen nur sehr vage und nicht durchdacht waren und deswegen wendete man sich davon ab. Er erwähnt, dass dieser Plot bei vielen Hardcore-Fans als bessere Idee für das Ende gelte als das Aktuelle, zugleich denkt er aber auch, dass viele mit diesem Plot nicht zufrieden gewesen wären. Er findet es lustig zu lesen, dass Leute einzelne Teile daraus aufgreifen die ihnen gefallen, ihren Teil dazu denken und es dann als Wunschbild sehen. Er meint dies machen viele Fans auch wenn sie sich das perfekte Spiel vorstellen, bis es dann herauskommt und es eben doch nicht perfekt ist.

Er erwähnt dann noch kleinere Ideen die bereits früher verworfen wurden. Diese wurden damals als zu wackelig oder zu verrückt eingestuft um sie wirklich zu verwenden. Eine gewisse Zeit lang stellte man sich vor, dass Shepard ein Alien sein könnte ohne dies zu wissen. Aber diese Idee war ihnen dann doch zu Nahe an der Geschichte von Revan aus "Knights of the Old Republic".

Zum Ende erwähnt er einen verworfenen Plot, der unter Umständen wieder aufgegriffen und für das "Mass Effect 3" Ende verwendet wurde. Man hatte die Idee, dass sich Shepard in eine Art Cyborg transferiert und als Verständigungsbrücke zwischen Organischen und Synthetischen dienen sollte. Einige Dinge in "Mass Effect 3" gehen in diese Richtung, wie auch bei den Wahlmöglichkeiten am Ende. Diese Cyborg-Idee war ebenfalls zuerst als Erklärung für den "Mass Effect 2" Start gedacht und sollte das Überleben von Shepard erklären.

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