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Mass Effect 3

Riesige Info-Flut aus den USA

News Roger

Wo startet „Mass Effect 3“, welche Waffen gibt es, welche Charaktere sind mit an Bord? Wir haben alle Informationen vom Game Informer übersetzt und sogar herausgefunden dass die Reaper eine Schwachstelle haben. Fazit: "Mass Effect 3" is going back to the roots. Bioware will wieder mehr Rollenspiel bieten!

Screenshot
Achtung Spoilergefahr!

Spielstart auf der Erde

Laut Game Informer startet ihr auf der Erde. Der Protagonist, coole Sau und Commander Shepard muss sich vor einem Militärgericht verantworten. Doch dann greifen die Reaper an, die Invasion startet. Der Prolog dreht sich also um Shepards Flucht zur Normandy, wobei ihr verschiedene Gegnertypen der Husks abservieren müsst.

Bestätigte Charaktere

Zu den bestätigten Squadmitgliedern gehören Liara, Ashley/Kaidan, Garrus (aber nur wenn er bei euch in ME 2 überlebt hat) und eine Person namens James Sanders. Laut Aussagen von Bioware handelt es sich dabei aber nicht um den Scharfschützen, den wir alle aus dem VGA-Trailer kennen. Ebenfalls auftauchen sollen Wrex, Mordin, Legion und Anderson. Auch hier gilt natürlich wieder: Falls sie überlebt haben. Ob sie darüber hinaus in irgendeiner Art und Weise zum Squad gehören, ist noch nicht bekannt. Der Unbekannte ist ebenfalls wieder dabei und soll eine prominente Rolle spielen. Cerberus beabsichtigt Shepard zu töten.

Mehr RPG, frische Waffen mit Upgrades

Bioware will mit "Mass Effect 3" zurück zu mehr Rollenspiel. Das Ganze soll zwar weiterhin actionbetont bleiben, also kein Rückschritt zu "ME1", aber einen guten Mix bieten. So sollt ihr deutlich mehr Freiheiten bei den Skills der Charaktere bekommen und deutlich grössere Skill-Trees, die sich nun mehrfach und nicht nur einmal aufteilen. Es soll verschiedene Wege geben, um sich die Loyalität einer Spezies zu sichern, wobei man auch nicht nur auf das Erledigen von Quests beschränkt ist.

Bei den Waffen orientieren sich die Kanadier aus Edmonton an "Mass Effect 2" – auch Modifikationen werden wieder eine Rolle spielen. Keine Upgrade-Orgie wie in "ME1", aber Rotpunkt- oder Reflexvisiere sowie grössere Munitionspacks etc. kann man upgraden. Sämtliche Klassen können nun übrigens auch alle Waffen wirklich benutzen. Um die Balance zu wahren, werden die Slots allerdings limitiert. Der Soldat darf beispielsweise alles herumschleppen, was er will – macht Sinn, der ist schliesslich muskulös, der Ingenieur hingegen nur ein paar.

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Shepard besiegt die Reaper – wie bleibt natürlich ein Geheimnis**

Bioware hat im Interview mit dem Game Informer bestätigt, dass es im Laufe des Spiels verschiedene Storytwists geben wird, die zeigen warum die Reaper doch noch schlagbar sind. Schliesslich sind sie bereits auf der Erde, verwüsten gerade London.

Spannend: Bioware will verhindern das ihr zu früh versteht, wo denn der Schwachpunkt der Reaper liegt. Es soll mehrere red herrings, falsche Fährten also, im Spiel geben, bevor man dann vor einer scheinbar hoffnungslosen Situation steht und langsam erkennt, was getan werden muss um die Reaper ein für alle Mal zu vernichten.

Shepard wird Ziel von Kopfgeldjägern

Und es geht weiter mit den Story-Infos. Bioware zeigt sich erstaunlich grosszügig und verrät, das der Unbekannte seine besten Agenten und etliche Kopfgeldjäger schickt um Shepard auszuschalten. Spannend: Nahkampf soll in den Fokus rücken, die Action härter und Schlachten insgesamt anspruchsvoller werden. Laut Game Informer haben die Gegner ähnlich wie in "Fallout 3" verschiedene Hit-Zones. Trefft ihr am Kopf, sind sie tot. Trefft ihr die Beine, knicken sie ein. Je nachdem eben wie gut sie an welchen Körperstellen gepanzert sind.  Extrem spannend in diesem Zusammenhang: Man wird feindliche Waffen in "Mass Effect 3" aufnehmen können und die Schlachtfelder sollen deutlich, deutlich grösser werden.

Eure Entscheidung zählt

Bioware will treue Kunden ähnlich wie in "Dragon Age 2" belohnen. Will heissen: Die Entscheidungen aus den ersten beiden Teilen sollen sich auswirken. Wer etwa die Rachni aus "Mass Effect 1" verschont hat, wird das merken. Ob positiv oder negativ lässt Executive Producer Casey Hudson offen. Eine tolle Nachricht zum Schluss: Genau wie in “The Witcher 2” wird es verschiedene Enden geben. Bioware will schlussmachen mit „Eisenbahnstrassen, die zum Ende des Spiels führen.“ Es wird wohl nicht nur Happy Ends geben, sondern es besteht auch die Möglichkeit zu scheitern. Abhängig wird das natürlich von euren Entscheidungen sein. Wen ihr leben lässt, in euer Squad aufnehmt und welche Allianzen ihr schliesst.

**Last but not least:***„Wir konzentrieren uns voll auf die Kampagne – einen Multiplayer würde ich für künftige Franchise-Produkte aber nicht ausschliessen“ Casey Hudson, Executive Producer von „Mass Effect 3“.*

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