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Medal of Honor

Taliban-Kontorverse wird skuriller

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Dass die Diskussion um die "Medal of Honor"-Talibane langsam aber sicher lächerlich wird, dürfte schon jedem Spielefan aufgefallen sein. Nun widerspricht sich die amerikanische Armee sogar intern.

Selbst als EA die Taliban für den kommenden Shooter "Medal of Honor" eigens wegen der Kontroverse in "Opposing Force" umbenannt hatte, gab die Militär die Empfehlung (bzw. Quasi-Weisung), "Medal of Honor" in Einkaufszentren in Armee-Stützpunkten nicht zu verkaufen, nicht auf.

Nun erhält EA seltsamerweise eine ungewöhnliche Schützenhilfe: Cpl. Aaron Hostutler, seines Zeichens ranghoher Marine, setzt sich für EA ein. Skurril: Sein Artikel, in dem er Unverständnis äussert, erschien nicht in irgend einem Provinz-Käse-Boulevard-Blatt, sondern im berüchtigten Stars & Stripes. Dieses Magazin steht dem Pentagon eigentlich relativ nahe und ist nicht gerade als unpatriotisches Magazin bekannt. Im Gegenteil.

Wörtlich schrieb Hostutler:

"In Call of Duty - Modern Warfare 2 spielt man in der Rolle verschiedener Streitkräfte der unterschiedlichen Länder. In diesen Rollen tritt man gegen Marines sowie unsere Verbündete an und tötet diese. Warum Medal of Honor in diesem Fall anders sein soll, verstehe ich nicht."

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