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Xbox LIVE mag Fort Gay nicht

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Wer auf Xbox LIVE unterwegs ist, dem begegnen früher oder später allerhand komische Vögel mit lusitgen oder beleidigenden Namen, seltsamen Clantags und so weiter. Das passt Microsoft nicht so ganz.

Man kann es ihnen auch nicht verübeln. Sich mit pubertierenden 15-Jährigen Gamern herumzuschlagen, kann mitunter zu einer Tortur werden.

Was nun dem Gamer Josh Moore passierte, ist äusserst skurill.
Sein Heimatort, so in seinem Xbox LIVE Profil gelistet, lautet "Fort Gay".
In der Flut von spamartigen, obszönen und vulgären Profilinhalte fällt das kaum auf. Im Gegenteil. Es passt perfekt rein.

Dummerweise hat Microsoft vor Kurzem damit begonnen, User auf anstössige Inhalte aufmerksam zu machen und allenfalls zu bannen.

So konnte es nicht anders kommen und Moore hatte einen suspendierten Account. Da dachte er, es sei kein Problem dieses Missverständnis aufzuklären. Denn Fort Gay entspringt keiner Teenager-Fantasie, sondern ist ein knappes 800-Seelen Dorf in West Virginia.

Der Supporter von Microsoft wollte das aber partout nicht glauben und auch auf Hinweis von Moore nicht googlen. Sein Account bleibe weiterhin gesperrt, wenn er den Account nicht ändere, müsse er mit einem Bann rechnen.

Moore hat das Ganze aber weitergezogen und ist damit bis zu Stephen Toulouse, Director of Policy von Xbox LIVE, gelangt, der den Fehler dann eingeräumt hat.

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