Games.ch

Minecraft

Neuer Lead-Designer möchte die Community mehr in die Entwicklung einbinden

News Sharlet

Notch kündigte im November 2011 bereits eine Mod-Schnittschnelle für "Minecraft" an. Daraus wurde jedoch bis heute nichts. Der neue Lead Designer Jens "Jeb" Bergenstein möchte den Fokus der Entwicklungsarbeiten wieder auf die Mod-API legen.

"Wir müssen das Spiel wirklich für andere Entwickler öffnen, so dass sie Modifikationen hinzufügen und teilen, sowie einfacher eigene Server aufsetzen können. Was ich damit meine ist, dass ich dann weniger an neuen Features arbeiten muss, und mehr an der eigentlichen Game-Engine des Spiels. Es fühlt sich für mich irgendwie unklug an, mich drei Tage lang hinzusetzen und ein neues Tier in das Spiel zu integrieren, wenn es da draussen Tausende von Leuten gibt, die liebend gerne drei Tage damit verbringen würden, ein neues Tier in das Spiel zu integrieren. Deshalb habe ich meine Prioritäten geändert."

Abgesehen von der Entlastung seiner Arbeit, plant Bergenstein noch weitere Dinge:

"Die Leute haben verschiedene Meinungen darüber, was man in diesem Spiel machen können sollte. Einige Leute hassen Adventure- und Rollenspiel-Elemente des Spiel, während wiederum andere gerne noch mehr davon hätten - mehr Drachen und was auch immer. Einige Leute wollen hingegen mehr Engineering-Werkzeuge. Manche Leute hassen Engineering-Werkzeuge, weil sie sowieso nicht verstehen, wie der Redstone funktioniert. Die gute Sache an Mods ist also, dass wir den Leuten, die sich nur auf einen Teil des Spiels spezialisieren möchten, sagen können: "Hier ist eine grossartige Mod. Installier sie einfach. Ihr werdet Spass haben."

Bergenstein steckt sich dabei auch hohe Ziele. Laut seinen Aussagen soll es irgendwann sogar möglichkeit, zum Beispiel die Minecraft.EXE verändernde Mod "Ace of Spades" regulär über eine Mod-API anzusteuern, ohne dafür das Spiel zu hacken.

Kommentare