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VR laut Take-Two-CEO zu teuer

Strauss Zelnick geht von weiterer Konsolen-Generation aus

News Michael Sosinka

Von Take-Two werden wohl so schnell keine VR-Spiele kommen. Der CEO Strauss Zelnick geht nicht davon aus, dass sich die Technik so schnell auf dem Massenmarkt durchsetzen kann.

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Der Take-Two-CEO Strauss Zelnick ist von der Virtual-Reality nicht besonders überzeugt. Auf der Cowen and Company Technology, Media & Telecom Conference sagte er, dass VR momentan einfach zu teuer ist. Laut ihm gibt es keinen Markt für ein 2.000 US-Dollar teures Entertainment-Gerät. Hinzu kommt noch, dass man einen genügend grossen Raum benötigt, um sich frei zu bewegen. Normalerweise hat man jedoch keinen Platz dafür. Man hat Platz für einen Fernseher, eine Couch und Controller, so Strauss Zelnick, der also davon ausgeht, dass VR-Headsets derzeit nicht für die breite Masse geeignet sind.

Strauss Zelnick erwartet ebenfalls eine weitere Konsolen-Generation. Allerdings wäre es auch nicht tragisch, wenn das nicht passieren würde: "Erwarte ich eine weitere Hardware-Generation? Ja. Denke ich, dass es gut für uns sein wird? Ja. Und wenn es nicht passieren sollte, wird es schlecht für uns sein? Nein." Zu den neuen Versionen der Xbox One und der PlayStation 4, die vielleicht erscheinen könnten, wollte sich Strauss Zelnick hingegen nicht äussern.

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