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Nintendo Wii U

Konzern korrigiert Absatzprognose stark nach unten

News Katja Wernicke

Aufgrund der schwachen Verkaufszahlen der Nintendo Wii U muss der japanische Spielekonzern Nintendo die Prognose für das laufende Geschäftsjahr korrigieren. Ursprünglich rechnete man mit einem Gewinn von 55 Milliarden Yen, jetzt spricht Nintendo von einem Verlust von 25 Milliarden Yen (rund 176 Millionen Euro).

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Ein radikaler Schnitt, immerhin wollte Nintendo rund neun Millionen Konsolen verkauft haben - das neue Ziel sind 2,8 Millionen. Auch das Weihnachtsgeschäft konnte an diesen Zahlen nichts ändern und mit dem Release der Konkurrenten PlayStation 4 sowie Xbox One steht Nintendo immer mehr unter Zugzwang. Immerhin konnten die Japaner mit einem Verlust bereits seit dem Release rechnen, schliesslich wurden nach den ersten sechs Monate n nur 460.000 Geräte verkauft.

Ein nicht ganz so drastisches Spiel ergibt sich bei dem Nintendo 3DS: Statt 18 Millionen verkaufte Geräte sollen es nur noch 13,5 Millionen werden. Die Umsatzprognose kappte der Konzern von 900 Milliarden auf 590 Milliarden Yen (von 6,3 Milliarden auf 4,1 Milliarden Euro). Welche Schlüsse aus dem aktuellen Fehlstart der Nintendo Wii U gezogen werden, bleiben noch vollkommen offen. Ein Rücktritt von CEO Saturo Iwata steht derzeitig aber nicht auf dem Programm.

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