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Square Enix - Pre-E3-Special

Monster, Menschen und Maschinen – Diese Spiele präsentiert Square Enix auf der E3!

Vorschau Ulrich Wimmeroth

Welten bauen mit "Dragon Quest", ein extra emotionales Rollenspiel und ein ganzes "Deus Ex"-Universum: Der japanische Publisher Square Enix präsentiert auf der E3 ein breites Spektrum an Spielefutter. Da ist auch garantiert ein Leckerbissen für euch dabei.

Noch bevor in Los Angeles die Electronic Entertainment Expo, kurz E3, wieder die Pforten öffnet, haben wir uns schon einen Teil des beachtlichen Line-Ups des Unterhaltungsschwergewichts aus Japan anschauen können. Und nein, „Kingdom Hearts 3“ war nicht dabei. Dafür aber „Kingdom Hearts HD 2.8 Final Chapter“, das im Dezember erscheinen wird. Ihr merkt schon, die Drei rückt immer näher. Japanophile Rollenspielfans können sich zudem schon mal auf den 30. September freuen, dann kommt mit grossem Getöse „Final Fantasy XV“. Die Wartezeit könnt ihr ja mit „Star Ocean: Integrity and Faithlessness“ überbücken, das findet bereits am 1. Juli den Weg nach Europa. Oder mit neuen Episoden und Elusive Targets in der gelungenen Auftragsmörder-Simulation „Hitman“. Das ist aber noch lange nicht alles, was der Publisher in der Pipeline hat.

Deus Ex: Mankind Divided

Keine schöne Zukunft für die Menschheit, wird im kommenden Deus Ex-Teil beschworen. 2029, gerade mal zwei Jahre nach den Aug-Vorfällen in „Deus Ex: Human Revolution“ ist unser schöner blauer Planet zu einem dystopischen Alptraum geworden. Gut, das es die normale Bevölkerung Bange macht, wenn kybernetisch verbesserte Menschen urplötzlich durchdrehen und ihre enormen Kräfte spielen lassen, könnte man ja verstehen. Aber die Errichtung eines quasi weltweiten Polizeistaates, gnadenlose Verfolgung der Augmentierten und deren Internierung in Ghettos, muss man schon als extrem bezeichnen. Eine mechanische Apartheid, nennen die Entwickler von Eidos Montreal ihre extra düstere Zukunftsvision, in der die Illuminati anscheinend wieder mal die globalen Drahtzieher sind. Auftritt Adam Jensen, der mittlerweile für Interpol arbeitet und auf der Jagd nach augmentierten Terroristen ist. Zumindest macht es den Anschein, denn das Juggernaut Kollektiv bedient sich ebenfalls seiner hilfreichen Fähigkeiten, um den Illuminati auf die Spur zu kommen.

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Zwei Level konnten wir bereits ausführlich anspielen: Eine verlassene Grossbaustelle in Dubai, zu grossen Teilen bereits vom Sand bedeckt. Und das Prag der Zukunft, eine spannende Mischung aus alten Gebäuden und verwinkeltem Techno-Slum. Optisch sind die Szenarein beeindruckend, mit unzähligen Details und unzähligen Wegen, an das Ziel zu gelangen. Denn der offensichtlich Direkte, führt meist mitten in grosse Gegneransammlungen. Aber das macht ja den spielerischen Reiz von „Deus Ex“ aus, die Möglichkeit frei zu wählen, wie man ein Problem beseitigt. Ihr könnt geduldig sein, Bösewichte umgehen, durch Ventilationsschächte kriechen, eure Unsichtbarkeits-Augementierung nutzen und nur im Notfall mal eine Wache ausknocken. Ohne auch nur einen einzigen Gegner zu töten, sollt ihr das gesamte Spiel bestreiten können. Das wird nicht einfach, aber es ist machbar. Das versichern uns zumindest die Entwickler.

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Wenn ihr es lieber brachial mögt, könnt ihr auch auf Terminator machen und einfach mit einem stattlichen Arsenal an Schusswaffen, Bomben und euren lethalen Augmentierungen einen Schauplatz stürmen. Aber Vorsicht: „Deus Ex: Mankind Divided“ ist alles, nur kein einfacher Shooter. Schneller als euch lieb ist, seit ihr nach dem ersten Schusswechsel von Bösewichten eingekreist und das führt meist zu eurem virtuellen Ableben. Die Mischung macht es, situationsbedingt Schleichen, Hacken, Abwarten und dann erst Zuschlagen. Das Spiel lässt euch viele Freiheiten, die sollte man auch ausgiebig nutzen.

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