Zweite Sammelklage gegen Valve eingereicht

Lootbox-Problem zieht weitere Kreise

News Flo Merz

Valve sieht sich erneut mit rechtlichen Problemen wegen seiner Lootbox-Systeme konfrontiert. Gegen das Unternehmen wurde eine zweite Sammelklage eingereicht, in der dem Betreiber von Steam vorgeworfen wird, ein illegales Glücksspielsystem über Lootboxen zu betreiben.

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Die Klage wurde am 9. März beim US-Bezirksgericht im Bundesstaat Washington eingereicht und richtet sich gegen die Monetarisierungsmechaniken in Spielen wie "Counter-Strike 2", "Dota 2" und "Team Fortress 2". Laut den Klägern seien die Lootboxen bewusst so gestaltet worden, dass sie mithilfe psychologischer Tricks möglichst viel Geld aus Spielern herausziehen – darunter auch Minderjährige.

Besonders im Fokus steht dabei das Zusammenspiel aus Lootboxen und dem Steam-Community-Marktplatz. Die Klage argumentiert, dass Spieler für das Öffnen von Kisten echtes Geld ausgeben und anschliessend Gegenstände erhalten, die auf dem Marktplatz weiterverkauft werden können. Dadurch entstehe ein System, das funktional einem Glücksspiel gleiche, bei dem Nutzer Geld auf ein zufälliges Ergebnis setzen.

Die neue Sammelklage folgt nur wenige Wochen nach einer separaten Klage des Bundesstaates New York. Auch dort wird Valve vorgeworfen, mit Lootboxen illegales Glücksspiel zu fördern und insbesondere junge Spieler einem potenziell schädlichen System auszusetzen.

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