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Borderlands: The Pre-Sequel

Grosse Sprünge - Borderlands: The Pre-Sequel angespielt

Vorschau Ulrich Wimmeroth

Während Gearbox Software in Texas fleissig an Battleborn werkelt, rückt "Borderlands 3" erst mal in weite Ferne. Damit Fans des schwarzhumorigen Ego-Shooters mit deutlichem Rollenspieleinschlag nicht allzu sehr darben müssen, gibt es dank Zusammenarbeit mit 2K Australia im Oktober noch mal einen kräftigen Nachschlag. In "Borderlands: The Pre-Sequel" darf noch mal nach Herzenslust geballert und gelootet werden. Schauplatz ist aber diesmal nicht der postapokalyptische Planet Pandora, sondern dessen Mond Elpis.

Wüste Action-Ballerei aus der Ego-Perspektive, clever verwoben mit Rollenspielelementen wie Klassen- und Questsystem, Talentbäumen und einer geradezu absurd hohen Anzahl an Gegenstände und Waffen. Dazu eine einzigartige Cell-Shading-Optik, comichafte Charaktere, heftige Gewaltdarstellung und ein spassiger Koop-Modus: Borderlands hat seit 2009 zu Recht eine treue Anhängerschaft um sich geschart und  - vertraut man auch nur annährend den Zahlen auf VGChartz – zusammen gut 10 Millionen Einheiten für PC, PS3 und Xbox 360 an die Kundschaft gebracht. Bei einem solchen Erfolg sollte der Fortbestand der Serie doch eigentlich nicht das Thema sein. Allerdings haben die "Borderlands"-Macher von Gearbox Software unter ihrem Boss Randy Pitchfork alle Hände voll mit neuen Projekten und ein dritter Teil steht vorerst nicht zur Debatte. Ein Glück das jetzt 2K Australia, die bereits an der BioShock-Serie mitgearbeitet haben, in die Bresche springen und in enger Zusammenarbeit mit den Texaner neues Softwarefutter ausliefern.

Bist du es, Jack?

Schauplatz des Abenteuers, zeitlich zwischen den beiden Borderlands-Teilen angesiedelt, ist diesmal nicht der Planet Pandora, sondern dessen Mond Elpis. Hier befindet sich die Zentrale des Hyperion-Waffenkonzerns und ihr trefft auf Jack. Ja, genau der Jack. Der Oberfiesling aus "Borderlands 2". Allerdings noch ohne Maske die seine Narben verdeckt und ihm später den Spitznamen „Handsome“ einbringen wird. Randy Pitchfork stellte, angesprochen auf die Geschichte, in einem Interview klar: „Jack, ist nicht immer Böse gewesen. Viele seiner Taten geschehen aus nachvollziehbaren Gründen und eigentlich wollte er  sogar Gutes tun.“ Wie es denn zur Verwandlung zum despotischen Herrscher und ruchlosen Killer kommen konnte, erfahrt ihr im Verlauf der Story.

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