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LEGO Batman 3: Jenseits von Gotham

Ab ins All

Vorschau Ulrich Wimmeroth

Ein gutes Jahr für LEGO-Fans: Nach „The LEGO Movie Videogame“ und „LEGO Der Hobbit“ kommt im November noch eine Legolisierung bekannter Helden in den Handel. Wir haben uns den dritten Teil der LEGO-Batman-Serie schon mal genauer angeschaut und sagen euch, was es alles Neues in der Welt der DC-Superhelden zu entdecken gibt. Eines vorweg: Es wird galaktisch!

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Star Wars, Indiana Jones, Harry Potter, Piraten der Karibik – die LEGO-Lizenz hat sich für TT Games wohl gelohnt. Seit fast einem Jahrzehnt produzieren die Softwaretüftler aus dem britischen Maidenhead mit schöner Regelmässigkeit Klötzchen-Varianten berühmter Film- und Comichelden. Das Geheimnis ihres Erfolges sind sicherlich das seit Jahren nur in homöopathischen Dosen veränderte Spielprinzip, die extrem leichte Zugängigkeit für das jüngere Zielpublikum und der unverwechselbare Charme der legolisierten Charaktere. In „LEGO Batman 3: Jenseits von Gotham“ legt ihr euch mit dem ausserirdischen Oberschurken Brainiac an, der mit Gedankenkontrolle, Schrumpfstrahl und der Macht der Lantern-Ringe mal eben das Universum zu knechten gedenkt. Das geht so natürlich nicht und mit Hilfe von gut 150 Helden und Schurken prügelt, rätselt und tüftelt ihr euch durch 45 Missionen, um dem grünhäutigen Schuft das Handwerk zu legen.

Klötzchen kloppen im Akkord

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„Ich bin Batman“. Schliesst ihr die Augen, habt ihr bei dem, mit markanter Stimme, gebrummten Satz bestimmt Christian Bale aus „The Dark Knight“ im Kopf. Aber der Ausspruch stammt von der niedlichen Klötzchen-Version des Dunklen Ritters und leitet eine der ungemein witzigen Zwischensequenzen des Spiels ein. Ihr befindet euch in Pisa, deutlich ist der schiefe Turm im Hintergrund zu erkennen, und diskutiert mit Superman, Wonder Woman und Robin darüber, wie ihr am Besten Brainiac daran hindern könnt, die italiensche Stadt auf Buddelschiff-Grösse zu miniaturisieren und seiner exzentrischen Sammlung hinzuzufügen. Eine schick animierte Szene, gespickt mit Anspielungen, Filmzitaten und humorigen Aussprüchen, die nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen ein fettes Lächeln auf das Gesicht zaubert. Startet die Mission, und ihr dürft in altbekannter Manier anstürmende Roboter-Gegner und nahezu alle Objekte der Umgebung effektvoll in ihre LEGO-Bestandteile zerlegen. Alles natürlich familientauglich gewaltfrei. Versagen ist ebenfalls nicht möglich, werdet ihr getroffen und verliert eure Herzen, geht es ohne grossen Zeitverlust mit frisch aufgefülltem Leben an der gleichen Stelle weiter. Trotzdem ist der Level kein langweiliger Spaziergang, dafür sorgen schon die eingestreuten Rätsel. Erst wenn ihr eine Maschinerie ans Laufen gebracht, Wände eingerissen, neue Objekte gebaut oder eine bestimmte Anzahl Gegner erlegt habt, wird der Weg zum nächsten Abschnitt freigegeben. Ohne den geschickten Einsatz der unterschiedlichen Fähigkeiten der Figuren kommt ihr nicht weiter. Ein Markenzeichen der Serie und mit ein Grund für den immensen Erfolg der LEGO-Spiele.

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