The Legend of Korra

Armer Aang - das hast du nicht verdient!

Test Joel Kogler getestet auf

…und später abwechslungsarm

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Getrübt wird dieser Spass sofort wieder durch die fehlende Abwechslung. Zwar reist man im Verlauf der sieben Kapitel durch verschiedene Gebiete. Aber im Grunde beschränkt sich die auf vier thematische Bereiche, die dann zu allem Übel hin noch sehr detailarm gestaltet sind. Die "Umgebung" besteht meist nur aus hohen Wänden zur Begrenzung und ein, zwei zerstörbaren Gegenständen. Löcher im Boden, in die achtlose Spieler fallen können, sind hier das Höchste der Gefühle. Bei den Gegner wird etwa ähnlich wenig Wert auf Abwechslung gelegt. Korra kämpft gegen eine unerschöpfliche Armee aus Klonkriegern mit Gasmaske, die hin und wieder von einigen Spezialeinheiten unterstützt werden.

Offenbar ist auch den Entwicklern aufgefallen, dass das Kämpfen alleine zu monoton sein könnte und so werden die Levels hin und wieder durch Renn-Sequenzen mit Korras Haustier Naga aufgelockert. Hier rennt man auf Schienen wie im mobilen Temple Run eine Strecke voller Hindernisse entlang, denen es auszuweichen gilt. Das kann stellenweise, dank unübersichtlicher Streckenführung, so frustrierend sein, dass man abermals versucht ist, das Spiel in die Ecke zu werfen.

Kurz und nicht sehr bündig

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Die Geschichte bleibt auch nach mehreren Stunden völlig unsinnig und die Figuren aus der Serie wirken fehl am Platz und fremd. So wird man wohl kaum eine Träne vergiessen, wenn dann bereits nach knappen fünf mickrigen Stunden Spielzeit der Abspann über den Bildschirm flimmert. Ab hier könnte man das Spiel in einer höheren Schwierigkeit durchspielen oder man verbessert seine Punktzahl in den abgeschlossenen Kapiteln. Ausser besonders verbissene Bestenlisten-Fanatiker dürfte das aber auch kaum jemanden interessieren. Damit bleibt nur noch der "Pro-Bending-Modus", der besonders Fans der Serie das Herz höher schlagen lässt. Leider ist diese fiktive Sportart rund ums Elementebändigen ebenso lieblos inszeniert wie der Rest des Spiels und bietet dank schlechter KI kaum mehr als ein paar Minuten zusätzlicher Unterhaltung.

Schlussendlich weiss "The Legend of Korra" nicht, was es sein will. Um die Fans der Serie anzusprechen, fehlt die nötige Prise Humor und der Bezug zur Serie - und um als gutes Actionspiel durchzugehen, fehlt es an Abwechslung und vor allem an Langzeitmotivation.

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