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Rogue Legacy

Zum Helden geboren oder zum Tode verurteilt?

Test marc.salvi getestet auf PlayStation 4

Das auf der diesjährigen E3 angekündigte “Rogue Legacy” erschien kürzlich für die PlayStation 3,die PS4 sowie die PS Vita. Das rollenspielähnliche Abenteuer mit der charmanten Retro-Grafik schickt uns auf ein Abenteuer, das bei PC-Spielern über Nacht zu einem der Indie-Hits schlechthin avancierte. Das Ziel ist es, sich mit einem der auswählbaren Ritter durch vier Abschnitte eines dunklen Schlosses zu kämpfen und fünf Bosse ins Gras beissen zu lassen. Doch dieses Unterfangen stellt sich als hoffnungsloser Kampf gegen viele Gegner heraus. Ob das Spiel trotzdem Spass macht, erfahrt ihr in unserem Test.

Screenshot Welches Gebrechen darf es denn sein?

Zuerst wählt man sich immer einen von drei spielbaren Rittern aus. Diese haben alle oftmals ein Gebrechen: So kann der einte Farbenblind sein, der nächste ist kurzsichtig oder der dritte im Bunde leidet an einer krankhaften Hühner-Phobie. Ob diese Gebrechen eine Auswirkung auf das Spiel haben? Natürlich haben sie das, so erscheint das Spiel in Schwarz/Weiss-Grafik, falls ihr euch für den Farbenblinden Ritter entscheidet. Falls es doch der kurzsichtige Held sein darf, dann ist der Rand des Spiels unscharf.

Nachdem ihr den passenden Helden ausgewählt habt, geht es auch los Richtung des Schlosses, wo ihr zu Beginn einfach zum Eingang durchmarschieren könnt. Mit der Zeit dürft ihr euer gesammeltes Gold jedoch darin investieren, dass es vor dem Schloss wie auf einem Bazar zugeht. So stehen da ein Schmied, eine Magierin und ein Erfinder dort für euch bereit, die euch gegen das nötige Gold einige tolle Sachen verkaufen. Nachdem ihr dem Tod in Person euer restliches Geld abgegeben habt, dürft ihr das Schloss betreten und euer Abenteuer beginnt. Dieses wird sich im einstelligen Minutenbereich messen lassen, denn die Lebenszeit in “Rogue Legacy” ist nicht die Höchste. Denn zum einen wimmelt es überall von Gegner, die auch die beste Rüstung durchdringen und zum anderen ist das Schloss nie dasselbe wie in der Runde zuvor.Screenshot

Generationen über Generationen

So geht es ziemlich schnell, bis eine Reihe von Rittern das Zeitliche gesegnet hat, aber wir dürfen mit dem Erben des vorherigen Helden weiterspielen und können das Geld des Verstorbenen für uns benutzen, um die Chancen des neuen Helden zu erhöhen. Ausserdem behalten wir alle Upgrades, die wir gekauft haben. Zudem hängt der Erfolg der Runde oftmals auch davon ab, was für einen Helden man erhält. Denn es ist nicht nur wichtig, dass man entweder einen wahren Ritter oder eine Zauberin zur Auswahl erhält, ihre Fähigkeiten sind zudem sehr entscheidend. Es kann durchaus mal vorkommen, dass ein Charakter mit einem Zauber und ihren genetischen Eigenschaften eine super Erzmagierin ergeben, die jedoch keinen ihrer Zauber richtig anwenden kann. So versucht man Runde für Runde weiterzukommen und die fünf Bosse, die auf einen warten zu besiegen, damit sich das goldene Tor im Eingangsbereich öffnet.

Doch Mal für Mal wird man nach kurzer Zeit schon eliminiert und versucht sein Glück aufs neue. Die schon angesprochenen Personen, die vor dem Schloss warten, können da schon Hilfe anbieten. Der Schmied kann eure in dem Schloss gefundenen Pläne zu neuen Waffen und Rüstungen schmieden, die Zauberin kann eure gefundenen Runen in neue Fähigkeiten umwandeln und der Erfinder kann das Schloss der vorherigen Runde wiederherstellen.

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