Sébastien Loeb Rally EVO - Vorschau

Wir wollen puren Realismus bieten! – Ein Besuch in den Milestone-Studios.

Vorschau Ulrich Wimmeroth

Massig Modi

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So spassig die Pikes Peak Challenge auch ist, der Fokus liegt aber auf der Rally Championship, bei der ich mich von einem ambitionierten Fahranfänger, bis an die Spitze der Weltranglisten vorarbeiten kann. Hier wird geboten, was eben bei einer Rennspielsimulation drin sein muss: Karriere-Modus, Einzelrennen, Übungsfahrten und eine Garage, in der ich meinen Fuhrpark umlackieren und aufmotzen kann. Verfüge ich zu Beginn noch nicht über genügend erspielte Währung für neue Boliden, kann ich mir übrigens auch neue Fahrzeuge erst einmal für ein Rennen mieten und schauen, ob die was taugen. Hübsche Idee. Abgerundet wird die Modi- Vielfalt durch Rallycross-Rennen und die Loeb Experience. Bei Rallycross handelt es sich ein zuschauerfreundliches Sprintrennen, bei denen kleinere Gruppen an Fahrzeugen, auf kurzen Strecken, gegeneinander antreten. Eine angenehme Abwechslung zu den Standard-Rallypisten. Spannend die Loeb Experience. Hier kann ich die Karriere des neunmaligen Weltmeisters aus Frankreich miterleben, die wichtigen Stationen seines Rennlebens nachfahren. Auf Originalstrecken, in Originalfahrzeugen von den 1990er Jahren bis heute. Jeder Zeitabschnitt wird dazu von einem, für Fans mit Sicherheit hochinteressanten, Interview eingeleitet. Nein, an einem Mangel an Abwechslung kann man wirklich nicht sprechen.

Detailverliebte Strecken

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„Die Fans wollten unbedingt Realismus“, erklärt mir der Chefprogrammierer Michele Caletti. Und weiter: „Also haben wir auf Fantasiestrecken verzichtet und uns auf die authentische Wiedergabe der Strecken konzentriert“. Herausgekommen sind 300 KM Pisten, die den Originalen aus Finnland, Schweden, Frankreich, Italien oder Australien nahezu perfekt nachempfunden sind. Da findet sich jedes Haus am Strassenrand wieder, jeder Baum wurde perfekt platziert. Unterschiedliche Strassenbeläge, Wetterbedingungen und die Möglichkeit das Rennen morgens, mittags oder nachts stattfinden zu lassen, sorgen dafür, dass der Realismus weiter gesteigert wird und auch die Schwierigkeit deutlich anzieht. So komme ich auf einer Asphaltstrecke in hellem Tageslicht deutlich besser zurecht, als nachts auf eisbedeckten Strassen. Eigentlich auch logisch. Apropos Vielfalt und Authentizität, die 58 Fahrzeuge im Spiel, von Abarth bis VW, sind grafisch angenehm echt dargestellt und bieten ein beachtliches Angebot aus Vintage-Wagen der 1970er Jahre bis zu brandaktuellen Modellen.

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