Sébastien Loeb Rally EVO - Vorschau

Wir wollen puren Realismus bieten! – Ein Besuch in den Milestone-Studios.

Vorschau Ulrich Wimmeroth

Innen hui, aussen pfui!

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An der Spieltechnik gibt es in der angetesteten, noch nicht finalen, Version, kaum etwas auszusetzen. Optisch allerdings, hat es mich mehr als einmal gegruselt. Während die PC-Version durch die Bank eine schicke Optik lieferte, bekam ich bei der PS4 so manches Mal das Strinrunzeln nicht aus dem Gesicht. In einem Augenblick eine herrliche Landschaft, in der Sonnenstrahlen durch das Laub brechen und die Strecke in ein diffuses Licht tauchen. Kurz darauf dann wenige Zentimeter vor mir aufploppende Texturen, fast zweidimensionale Belaubung oder monotone grau in grau Landschaften, die so auch auf der PS3 zu finden sein könnten. Die paar Menschen am Wegesrand sehen statisch und plump aus und das Cockpit meines Wagens wirkt ärgerlich detailarm. Gut, bei Milestone sind jetzt nicht die Ressourcen vorhanden, die ein „Forza“ oder „Gran Turismo“ aufbieten kann. Aber die selbstentwickelte Engine scheint für die aktuelle Konsolengeneration nicht unbedingt die erste Wahl. Dazu kommt, dass auch „nur“ 30 Frames Bildwiederholfrequenz geliefert werden. Da hätte ich mir eine schickere und detailreichere Optik schon vorstellen können. Aber bis Ende Januar ist auch noch Zeit für etwas Politur.

Fazit

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Spielerisch gewollt anspruchsvoll und perfekt auf Realismus getrimmt, kann „Sébastien Loeb Rally EVO“ an den Bildschirm fesseln. Die clevere Schadensmechanik, ordentliche Fahrphysik und die Vielzahl an Strecken, Fahrzeugen und Modi überzeugt. Optisch mangelt es der gespielten PS4-Version an Klasse. Schade, immerhin steht mit, dem für den PC bereits erhältlichen, „DiRT Rally“ eine harte Konkurrenz bereit.

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