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Koch Media GmbH

Koch Media bedient sich bei Crytek

News Roger

Koch Media steht zum Verkauf? Pustekuchen! Das Unternehmen aus dem Münchner Vorort Planegg und sein Publishinglabel Deep Silver haben die Marke "Homefront" und alle dazugehörigen Assets von Crytek erworben.

Der Kauf schliesst auch das am 2. Juni 2014 angekündigte Spiel "Homefront: The Revolution" mit ein. Die neu gegründeten Deep Silver Dambuster Studios in Nottingham (Grossbritannien) werden die Entwicklung fortsetzen.

„Wir sind sehr glücklich, eine weitere grossartige IP ins Deep Silver-Universum aufzunehmen. Wir glauben sehr an das Potenzial von Homefront: The Revolution und sind uns sicher, dass das neue Team den guten Kurs fortsetzen wird, den wir in den letzten Jahren eingeschlagen haben.”

Koch Media-Geschäftsführer Dr. Klemens Kundratitz

Die Deep Silver Dambuster Studios sind nach Deep Silver Volition und Deep Silver Fishlabs das nun dritte Entwicklerstudio in der KochMedia-Gruppe.

Anfang Juli hatte das Handelsblatt berichtet, dass Koch Media zum Verkauf stehe. Die Investmentbank UBS solle mit der Käufersuche beauftragt worden sein. Das Handelsblatt berichtete zudem von einem Betriebsergebnis (Ebitda) von rund 30 Millionen Euro und einem Umsatz von 300 Millionen Euro und berief sich dabei auf anonyme Insiderquellen. Der zu realisierende Kaufpreis solle demnach nicht sehr hoch ausfallen aufgrund des starken Fokus auf das Retailgeschicht, zitiert der Artikel aus dem Umfeld eines potenziellen Käufers.

Das Dementi von Koch liess allerdings nicht lange auf sich warten und erfolgte über Twitter: "Es sind aktuell Berichte im Umlauf, dass Koch Media zum Verkauf stehen soll. Glücklicherweise können wir sagen, dass Koch Media ein gut finanziertes, profitables, stabiles und wachsendes Unternehmen der Entertainment-Branche ist. Unternehmen wie unseres ziehen verständlicherweise Aufmerksamkeit an. Tatsache ist: Wir selbst suchen Übernahme-Gelegenheiten aus den Bereichen Publishing und Distribution, um unser Wachstum zu beschleunigen. Aber wir stehen nicht zum Verkauf." Eine Aussage, die Koch Media mit dem Erwerb der Marke Homefront nunmehr definitiv untermauert hat.

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