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Nebenmissionen im ersten Assassin's Creed waren nicht geplant

Entwickler erzählt, wie es dann doch dazu kam

News Michael Sosinka

Charles Randall, der Lead-AI-Designer des ersten "Assassin's Creed", ist darauf eingegangen, wie es die Nebenmissionen ins Spiel geschafft haben.

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Charles Randall, der Lead-AI-Designer des ersten "Assassin's Creed", hat eine interessante Anekdote über das Spiel erzählt. Wie er verraten hat, sollte "Assassin's Creed" eigentlich keine Nebenmissionen haben. Als das Spiel fertig war, durfte der Sohn des Ubisoft-CEOs es spielen, aber er war nicht zufrieden, weil er es als langweilig empfand, dass es in der Spielwelt nichts bzw. zu wenig zu tun gab. Es wurde eine Notfallsitzung einberufen und beschlossen, Nebenmissionen hinzuzufügen, allerdings ohne Bugs und in nur fünf Tagen, mehr Zeit blieb nicht.

Charles Randall schloss sich mit 4-5 anderen Mitarbeitern im Studio zusammen, während fünf Tage lang niemand ihren Arbeitsbereich betreten durfte. Nach Ablauf der Frist war das Spiel tatsächlich zum Launch bereit, und zwar mit Nebenmissionen, die fast bugfrei waren. Ein Bug verhinderte beispielsweise, dass man einen Templer töten konnte. Er konnte durch den Boden fallen und galt nicht als bestätigter Kill. Dadurch war es nicht möglich, die komplette Gamerscore zu bekommen.

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