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Resistance 3

Chimera-Invasion in Paris

Interview Roger

Paris im Jahre 2011, die Chimera-Invasion hat in unserer Zeitlinie glücklicherweise nie stattgefunden und dennoch lud der Widerstand zu einer Informationsveranstaltung in die französische Hauptstadt. Zwei Untergrundkämpfer, angereist aus dem Insomniac-Hauptquartier, informierten aus erster Hand über die Situation an der Front. Was das GAMES.CH-Team erfuhr, hier in einer kurzen Zusammenfassung.

Ein dunkler Club in einer Seitenstrasse in Paris. Der Türsteher, breitschultrig und eher Furcht einflössend, mustert uns kritisch, als wir an der Event-Location eintrafen. Ein dunkler schlauchartiger Gang führt tief in die Gebäudewelt - in einen sehr futuristisch gestalteten Pariser Club. Beamer strahlen auf drei spiegelartig verkleidete Wände passende "Resistance 3“ Artworks. Das Gefühl eines Deja-Vus durchzuckte uns. Die Szene hätte aus dem letzten "Resistance“-Teil stammen können – die Sequenz im Chimera-Kreuzer. Die Location passt, stilecht, wie es sich für eine "Resistance 3“-Veranstaltung gehört.

Nachdem wir den neusten Teil der "Resistance“-Reihe angespielt hatten, erfuhren wir Interessantes vom Entwickler-Team. Christian  Cameron, Lead Multiplayer-Designer, der auch schon an "Call of Duty“ mitarbeitete und Jon Paquette, Story-Writer von "Resistance 3“, standen uns Rede und Antwort.Screenshot

GAMES.CH: Am Ende des zweiten Teils zerstört Nathan Hale das Schiff von Deadalus, welches über Mexiko schwebte. Im dritten Teil wird die Story fortgesetzt. Dennoch sind die Informationen ziemlich rar gesät. Habt ihr weitere Details, was mit den Chimera los ist?

Jon Paquette: In "Resistance 3" gibt es diese kurze Szene mit Malikov, welche die Zusammenhänge erklärt. Kurz zusammengefasst: Die von Hale ausgelöste nuklearen Explosion führte zu einer, vermutlich ungeplanten, Kettenreaktion in den Chimera-Türmen. Wie wir aus dem ersten Teil der Trilogie wissen, sind alle Türme miteinander verbunden. Durch die Explosion wurde das Turm-Netzwerk „aufgestartet“ und öffnete in der finalen Stufe das Wurmloch in New York zum Chimera-Heimatplaneten. Hale, der zu diesem Zeitpunkt bereits teilweise mutiert war, tat dies möglicherweise im Auftrag der Ausserirdischen. Dies könnte man zumindest so interpretieren. Vielleicht könnt ihr euch noch an die finale Szene in "Resistance 2" erinnern. "Can you hear them, it's beautiful!" Nathan hörte den Heimatplaneten, das reine Chimera. Die echten Chimera werden bald kommen. Aber ich erzähle schon viel zu viel...

GAMES.CH: Werden die noch offenen Fragen aus den ersten beiden Teilen beantwortet? Weshalb die Chimera auf der Erde gelandet sind? Weshalb das Wurmloch geöffnet wurde?

Jon Paquette: Die Rätsel werden im dritten Teil aufgelöst. Zum einen über die Tagebucheinträge von Malikov und zum anderen natürlich im Verlauf der Story, in den Gesprächen mit den Protagonisten.

GAMES.CH: In einem der Einträge sind Schachszenen zu sehen, hat das etwas mit Malikows Herkunft zu tun?

Jon Paquette: Möglicherweise, aber ich denke Malikov dachte lediglich über Strategien nach. Wo liegt die Erde in der ultimativen Strategie der Chimera? Was ist deren Plan? Er versuchte dabei deren Züge vorauszuahnen. Das ist es wohl.

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