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Killzone 3

Einblick in den Multiplayer-Modus

Erster Eindruck Guest

Wir haben die Möglichkeit gekriegt, an der Multiplayer-Beta für „Killzon 3“ teilzunehmen. Zusammen mit genau 9999 anderen Spielern weltweit, zusammengesetzt aus PSN Plus Abonnenten und Key Media Partners, sind wir also für einige Stunden in den virtuellen Krieg gezogen führen live von der Front eine Korrespondenz bis zu euch auf den Computermonitor.

Die Auswahl ist leider, wie bei den meisten Betas, relativ klein: Im Online-Modus dürfen wir uns nur gerade mal in einer Stage austoben. Und zwar im Level „Frozen Dam“, einem sich im Schneesturm befindlichen Staudamm, eingefroren und tödlich kalt. Doch trotz der frostigen Temperaturen geht es dort heiss her.
Wir konnten zwei Spielmodi antesten und sind uns sicher: „Killzone“-Fans werden den Multiplayer-Modus liebe, denn es ist kein einfacher „Modern Warfare 2“-Abklatsch, das ja als momentane Mutliplayer-Referenz gilt.
„Killzone 3“ fühlt sich völlig eigen an. Zwar hat man das Spielgeschehen durchaus beschleunigt, aber immer noch so, dass es auch für Fans der Prequels kein Problem ist. Ausserdem wurde der Steuerungs-Lag entfernt, der einigen Spielern ziemliche Probleme bereitet hat, besonders in Multiplayer-Sessions.

Einerseits gibt es den „Guerilla Warfare“ Modus, der eigentlich ein ganz normales Team Deathmatch ist. Das Ziel ist also einfach: alles töten was feindlich aussieht und sich bewegt.
Eine Spezialität bleibt dem Modus aber eigen: Ein Spawnpunktsystem. Wie man es schon aus Shootern wie „Star Wars Battlefront“ kennt. Es gibt die Möglichkeit an verschiedenen Punkten zu respawnen, einerseits am Basispunkt und dann an den erweiterten Taktikpunkten, die sich generell ziemlich nahe am Scharmützelgeschehen befinden. Leute, die Spawnkiller nicht ausstehen können, müssen sich aber wohl einen anderen Punkt suchen, denn es ist definitiv nicht selten mitten ins Kreuzfeuer aufzuerstehen.

Andereseits existiert der „Operations“-Modus, in welchem man Teil einer Ministory ist. Im „Frozen Dam“ Level geht es zum Beispiel darum, den Staudamm in einem gewissen Zeitrahmen zu sprengen, um die Helghast in der Eiseskälte des Wassers sterben zu lassen. Dafür müsst ihr Sprengsätze an gewissen Punkten anbringen. Die gegnerische Fraktion soll das natürlich verhindern, sodass sehr taktische Gefechte entstehen, ferade da die Maps auch nicht hunterprozentig offen designt wurden, sondern tatsächlich eine gewisse taktische Tiefe haben. So ist es zum Beispiel vonnöten eine Brücke zu halten, oder gewisse Durchgänge gut zu bewachen, wenn man nicht vom Feind überrannt werden will.

Essentiell ist beim Gameplay vor allem die Klassenwahl, deren fünf existieren. Da wären der Taktiker, der Infiltrier, der Ingenieur, der Feldarzt und der Schütze. Dazu gehören sechs verschiedene Waffen und fünf Spezialfähigkeiten. Als Arzt kann man beispielsweise eine kleine Drohne benutzen, die einen verteidigt, wenn man gerade jemanden heilt.
Die Nahkampfkills aus der Kampagne wurden ebenfalls in den Multiplayer-Modus übernommen, sodass man bei gewissen Melee-Kills eine ganz kurze Cutscene zu sehen bekommt. Sieht gut aus, kann in der Praxis aber ab und zu nervig sein.

In der Bot-Zone, also einem Offline-Multiplayer-Match gegen die künstliche Intelligenz, gibt es ausserdem den Modus „Warzone“, der keine Pausen zwischen Runden kennt, keine Resets, nichts. Die Runden werden mit verschiedenenen Aufgaben gefüllt. So muss man beispielsweise in einer bestimmten Zeit einen speziell gekennzeichneten Gegner erledigen und die Aufgabe des anderen Teams ist logischerweise, das Ziel zu verteidigen. Das ist stressig, so viel können wir euch sagen.

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