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Guild Wars 2: Heart of Thorns - Test

Welcome to the Jungle

Test Video Christian Sieland getestet auf

Riesige Spielwelt, eigene Gildenhallen, aufregende Elite-Spezialisierungen für jede Charakterklasse und neuartige Bewegungsmöglichkeiten via Gleitschirm – die Entwickler von „Guild Wars 2: Heart of Thorns“ haben im Vorfeld viele Features für ihre erste Erweiterung des MMO-Szenarios versprochen. Doch wurden alle angekündigten Inhalte eingeführt und können diese im grossen Test von „Guild Wars 2: Heart of Thorns“ überzeugen? Wir haben das Spiel näher unter die Lupe genommen und sind in die Tiefen des Maguuma-Dschungels vorgestossen!

Die Geschichte der Drachen

Im Original „Guild Wars 2“ gab es eine umfangreiche persönliche Geschichte, die durch Zwischensequenzen und dynamischen Weltveränderungen vorangetrieben wurde. Im Zuge dieser dynamischen Events wurde auch die Hauptstadt Löwenstein dem Erdboden gleichgemacht – schuld daran waren die Drachen von „Guild Wars 2“, eine riesige Plage in der Welt. Mit der Einführung von „Heart of Thorns“ bleiben die Entwickler ihren Grundsätzen treu und haben eine persönliche Geschichte eingeführt, die via Sequenzen und Events vorangetrieben werden soll. Dabei knüpft die Geschichte an den Ereignissen der letzten Storyschnipsel von „Guild Wars 2“ an.

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Ohne gleich die gesamte Geschichte verraten zu wollen, kann der Kern zusammengefasst werden. Nachdem eine riesige Luftschlacht der Völker abgehalten wurde, ist ein neuer Bösewicht im Universum aufgetaucht – Mordremoth. Mordremoth ist der sechste Alt-Drache der Spielwelt und galt lange Zeit als unbekannt. Mit dem Auftauchen des pflanzenartigen Geschöpfes wurden auch die gleichartigen Rassen korrumpiert. Die Sylvari sind ein naturbezogenes Volk, die äusserliche Eigenschaften einer Pflanze besitzen. Da Mordremoth unbestrittene Ähnlichkeiten zur Hochkultur besitzt, hat er es geschafft, einige von ihnen auf seine Seite zu ziehen. Ursprünglich hat Mordremoth sogar die Sylvari als eigene Diener erschaffen wollen, diese konnten sich aber rechtzeitig von seiner Gewalt losreissen. In „Guild Wars 2: Heart of Thorns“ schlüpft Ihr also in die Rolle eines Helden, der sich zusammen mit seinen Mitspielern und NPC-Freunden gegen die Tyrannei des Alt-Drachen stellt. Dabei muss angemerkt werden, dass die Geschichte durchaus unterhalten kann. Das liegt vor allem an einigen Story-Zwists, sowie an einer gelungenen Vollvertonung innerhalb der persönlichen Geschichtsareale.

Die Entwickler haben eine spannende Geschichte versprochen, die mit imposanten Charakteren und Spannungsbögen erzählt werden soll – diese Versprechen haben sie einhalten können! Wer die alte Geschichte durchgespielt hat, wird einige Charaktere wiedertreffen können. Neulinge der Serie müssen aber keine Angst haben. Der Abschluss der alten Geschichte ist keine Pflicht! Die neue Geschichte von Maguuma kann jederzeit gestartet werden, sofern Stufe 80 erreicht wurde.

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