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Gravity Crash

Gravity-Addiction

Test Roger getestet auf Command & Conquer: Alarmstufe Rot 2

"Gravity Crash" ist ein Remake eines alten Spielhallenklassikers aus den Achtzigern. Optisch wie auch akkustisch komplett aufgefrischt. Ob das Spiel noch genauso viel Spass macht wie das Original erfahrt ihr in unserem kurzen Review.

In den frühen Achtzigern war die Vectrex Konsole mit der typischen Vector Grafik auf dem Heimkonsolenmarkt erhältlich. "Gravity Crash" ahmt das trendige Vectordesign von damals nach und erweitert es mit diversen zusätzlichen Grafikelementen zu einem wahrlich optischen Feuerwerk. Dazu kommt eine Prise Schwerkraft, gemischt mit kultigem Sound aus dem Hause "Cold Storage", die schon für den Sound in WipEout verantwortlich waren. Das Resultat ist ein echt geniales Retro-Game, welches nicht nur Nostalgiker faszinieren wird.

In "Gravity Crash" steuert der Spieler ein kleines Raumschiff, mit welchem er nicht nur gegen die Schwerkraft ankämpfen muss. In den 30 Level kämpft man gegen fremde Raumpiloten, fiese Aliens, Raumbasen und diverse andere ecklige Gegner. In jedem Abschnitt erledigt man eine andere Mission. Ob man nun Kristalle sammelt, Besatzungsmitglieder rettet oder Aliens erledigt, die Schwerkraft ist immer noch ein zusätzlicher Gegenspieler, welcher dem Spieler das Leben richtig schwer macht. Der Treibstoff ist nicht unlimitiert vorhanden und nur mit Energiekristallen kann der limitierte Energieträger im Tank aufgefüllt werden. Immerhin ist die Spielzeit nicht direkt beschränkt, die Energie welche für den Schub benötigt wird ist aber leider endlich und begrenzt so die Spieldauer.

Neben der Bordkanone, welche mehrfach erweitert werden kann, stehen vier Zusatzwaffen zur Verfügung, die am Spielstart gewählt werden dürfen. Leider ist ein Wechsel dieses AddOns während des Spiels nicht möglich.

Bei der Steuerung hat der Spieler die Qual der Wahl. Entweder man wählt die klassische Steuerung oder man wechselt auf die erweiterte und eher einfachere Steuerung die an "Stardust HD" oder "Geometry Wars" angelehnt ist. Bezüglich "einfacher" gehen die Meinungen allerdings auseinander. Nicht jedem wird die erweiterte Steuerung gefallen. Immerhin sind beide sehr gut umgesetzt und erweitern den Spielspass zusätzlich.

Falls 30 Level zu wenig sind, liegt auch noch ein Leveleditor bereit. Mit diesem können eigene Abenteuer erstellt und mit der Community geteilt werden. Generation-C lässt grüssen. Auf jeden Fall eine willkommene Erweiterung.

Ein Multiplayer-Modus ist zusätzlich vorhanden. Diesen haben wir aber noch nicht getestet, da noch zu wenig Spieler verfügbar sind.

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