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Echoshift

Die Zeit ist dein Gegner

Test Nico getestet auf Die Gilde: Gaukler, Gruften,Geschütze

Das Knobelspiel "Echochrome" war auf der PSP ein voller Erfolg und deshalb überraschte uns nicht, dass sein direkter Nachfolger "Echoshift" angekündigt wurde. Nun trudelte das Spiel bei uns zum Test ein. Wir haben dem potenziellen Hit auf den Zahn gefühlt.

Die Tür – dein Ziel
Um ein Level abzuschliessen müssen die Echos innerhalb eines Zeitlimites vom Startpunkt zur Zieltür gelangen. Dies ist allerdings nicht so einfach, da mit Schaltern, Abgründen und vielen anderen eine grosse Auswahl an Hindernissen im Weg steht. Für einen Echo allein sind gewisse Levels unmöglich abzuschliessen, da das Zeitlimit von 30 Sekunden nie im Leben reichen würde, um alle Hindernisse zu überwinden. Aber läuft die Zeit ab, heisst es nicht etwa Game Over, sondern ein zweiter Echo wird beim Startpunkt abgesetzt. Der erste Echo startet dann parallel als Geist zum neuen Echo und wiederholt sämtliche Aktionen, die er in seinem Zeitraum getätigt hat. Da das ganze recht komplex ist, hier ein kleines Beispiel: Im ersten Zug betätigt der erste Echo einen Schalter und bleibt auf dem Schalter während der restlichen verbleibenden Zeit stehen. Nach Ablauf der Zeit, wiederholt der "Echo seine Aktion, läuft zum Schalter und aktiviert die Brücke. Nun könnt ihr mit dem zweiten Echo das Hinderniss problemlos überwinden. Genial!
Während die ersten der 56 Levels noch recht selbsterklärend sind, benötigt es im weiteren Spielverlauf viel Taktik, um ein Level möglichst gut abzuschliessen. Denn es stehen euch nicht unendlich viele Echos zur Verfügung. Gezieltes Vorgehen ist also angesagt. Der Schwierigkeitsgrad der Levels ist dabei sehr gut ausbalanciert. Wem das Spiel aber doch zu leicht werden sollte, der darf die Levels in zwei weiteren verschiedenen Modi spielen. Im zweiten Modus müsst ihr zusätzlich im Level noch ein Schlüssel ergattern, um die Tür öffnen zu können, und im zweiten könnt ihr die Zeit für drei Sekunden anhalten, was vorallem für Highscorejäger spassig sein dürfte.

Endlich – ich darf steuern
In "Echochrome" liefen die Echos noch automatisch herum. Glücklicherweise können wir nun mit dem D-Pad selber steuern. Andere Aktionen, wie das Betätigen eines Schalters, erledigt ihr zumeist mit dem A-Knopf.

Farbtupfer
"Echchrome" war sehr übersichtlich dargestellt. Die Levels waren stets schwarzweiss und der Hintergrund Blattweiss. Glücklicherweise wurde dem Nachfolger etwas mehr Farbe verliehen. So haben nun Schalter, Treppen und anderes einen farbigen Anstrich verpasst bekommen. Auch der Sound wurde etwas aufgewertet.

Verpasste Chance
Gerade in Spielen wie "Echoshift" hätten ich mir einen Level-Editor gewünscht. Leider aber hat sich das Entwicklerteam dagegen entschieden. Auch online kann man sich keine neuen Levels herunterladen. Trotzdem darf man mit dem Preis-Leistungsverhältnis zufrieden sein.

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