Games.ch

The Dishwasher: Dead Samurai

Ein Tellerwäscher sieht Rot

Test Guest getestet auf Beachlife: Virtual Resort

Man kann nur mutmassen, was für verbotene Substanzen sich die Entwickler reingepfiffen haben, bevor die durchgeknallte Story zu diesem Spiel entstanden ist. Was der XBLA-Titel ausserdem zu bieten hat erfahrt ihr in diesem Artikel.

Der Download geht, eine ordentliche Leitung vorausgesetzt, erfreulich schnell, ist aber mit 800 MS Points nicht ganz ohne. Dafür darf man dann aber auch etwas erwarten, und was das ist zeigt unser Test. Zwischensequenzen gibt es keine, die Story wird in statischen Bildern, wie in einer Art Comic-Strip erzählt. Gleich zu Beginn erfahren wir, dass unserem namenloser Held, der von allen nur Dishwasher (Tellerwäscher) genannt wird, das Herz rausgerissen wurde. Doch anstatt den Löffel abzugeben findet er sich in einer Art Paralleluniversum wieder, das von Cyborgs, Zombies und Men in Black bevölkert wird. Die wollen ihm alle ans Leder, weshalb wir schnell unser Hackebeil auspacken und uns durch die versammelte Horde schnetzeln.

Die Steuerung ist mit zwei Angriffsknöpfen, einem zum Springen und einem zum Ausweichen eher simpel ausgefallen. Natürlich kann man der Steuerung mit dem richtigen Timing und der richtigen Tastenreihenfolgen die obligatorischen Combos entlocken. Zudem lassen sich ganz "God of War"-like während des Kampfs verschiedene Waffen, wie z.B. ein Katana durchschalten, wodurch man den Punktezähler nochmals nach oben treiben darf. Und darum geht es in "The Dishwasher: Dead Samurai" auch, der Jagd nach dem Highscore und er schnellsten Zeit.

Während man in der 2D-Ansicht von Bildschirm zu Bildschirm läuft muss man neben den Kämpfen auch klassische Sprungpassagen meistern oder das ein oder andere kleine Rätsel lösen. Der Schwerpunkt liegt aber auf blutigen Auseinandersetzungen mit den skurrilen Gegnern, die teils einiges wegstecken und sich schon im niedrigsten Schwierigkeitsgrad als zähe Brocken erweisen. Nur wer gekonnt ausweicht und dann schnell zuschlägt hat eine Chance zu überleben. Nach vier Bildschirmtoden heisst es dann nämlich endgültig "Game over".
Durch das Erledigen der Gegner erhält man auch eine Art Währung, die man in einem Shop, der von einem kauzigen Roboter geführt wird, gegen Upgrades für die Waffen oder Heilobjekte eintauschen kann. Die hilfreichen Goodies sollte man aber sparsam einsetzen, nicht das man bei einem der Boss- und Zwischengegner plötzlich ohne Energie dasteht.

Optisch präsentiert sich der Titel in einem ausgefallen, farbreduzierten Art-Work-Stil, extrem stylisch und durchaus hübsch. Die Animationen wirken dagegen etwas grob und in Sachen Gegnerdesign hätte man sich auch etwas mehr Abwechslung gewünscht. Dies gilt auch für den Spielablauf, der vor allem ein Dauergehämmer auf die Angriffsknöpfe vom Spieler fordert.

Kommentare