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Just Dance 2

Die Tanzfläche brennt erneut!

Test Guest getestet auf Nintendo Wii

Fast ein Jahr haben wir auf die Fortsetzung von „Just Dance“ gewartet. Nun ist sie endlich da und lässt dein Wohnzimmer wieder zur Disco werden. 45 neue Chartbreaker und weitere im Shop verfügbare Titel warten darauf getanzt zu werden. Erfahre in unserem Testbericht, welche neuen Herausforderungen dich ausserdem noch erwarten.

Die Grundfunktionen von „Just Dance 2“ sind gleich geblieben wie im ersten Teil. Das heisst, man muss die Titel nicht zuerst frei spielen, sondern hat alle 45 Songs gleich von Anfang an zur Verfügung und im normalen Modus können bis zu 4 Spieler gleichzeitig gegeneinander antreten.

Am unteren Rand des Bildschirms laufen Piktogramme rein, welche dir die nächsten Moves anzeigen. Zusammen mit dem Vortänzer, den du einfach so gut wie möglich nachzuahmen versuchst, sind die meisten Bewegungen sofort klar. Je nach Schwierigkeitsgrad des Songs ist die Choreographie einfacher oder schweisstreibender. Sammle so viele Punkte wie möglich, indem zu dich vor allem im Takt bewegst und die Ausführungen möglichst genau tanzt. Die Füsse werden nicht kontrolliert, du kannst dich also voll und ganz auf eine Armbewegung konzentrieren. Vor allem auch diejenigen des rechten Arms (die Wii-Mote wird in der rechten Hand gehalten). Du wirst sehen:  Hat dich erstmal der Groove erfasst, machen deine Beine automatisch mit. Geht dir die Puste aus, wähle beim nächsten Song einfach die Kurzversion davon. Hast du noch genug Atem kannst du den Song auch mitsingen, denn der Songtext wird nach und nach eingeblendet.

Nicht zu vergessen: die Aufwärmübungen. Auch diese Funktion hat es in den zweiten Teil geschafft. Obwohl so richtig anfreunden kann ich mich damit immer noch nicht. Ein paar Dehnübungen zum Schluss währen aber vielleicht gut. Jedenfalls im rechten Arm kann es gelegentlich anfangen zu ziehen. Die Wii-Mote hat mit der Zeit fast die Wirkung einer Hantel.

Grafisch wurde bei „Just Dance 2“ vor allem das Menü und die Darstellung der Score-Anzeige überarbeitet. Die Vortänzer sind aber immer noch die alt bekannten neonfarbig leuchtenden Figuren, die während des Tanzes wild blinken und die Farbe ändern.

Neu gibt es die Funktion "Dance Battle" in welcher du entweder "Jeder gegen Jeden" (1-4 Spieler) oder als Teamkampf (4-8 Spieler) spielen kannst. Der Battle geht über mindestens 5 Runden und nach jeder Runde kann ein anderer Spielmodus gewählt werden. Was beim Dance Battle leider nicht geht, ist die freie Songauswahl. Es wird pro Runde ein Titel vorgegeben und mit der Jokerfunktion kann per Zufall noch ein zweites Lied ausgewählt werden. Dieses muss dann aber gespielt werden, sonst bleibt nur der Abbruch des ganzen Battles. Natürlich ist auch die "klassische Variante" mit dabei, in der ihr einfach alle ganz normal zum Song tanzt,.. Oder das "Duett", wo zwei Choreographietrainer auf dem Bildschirm erscheinen und ihr zusammen die Hüfte schwingt. Im Modus "Simon sagt" wird das Tanzen von Stopps, Drehungen und in die Hände klatschen unterbrochen. Stehst du z. B. bei den Stopps nicht still gibt es Punkteabzug. "Medley" bedeutet nacheinander Ausschnitte von 5 Titeln zu tanzen und im Modus "Rennen" tanzt ihr bis die Score-Anzeige bis zum Zielflagge gefüllt ist, wer sie als erster erreicht gewinnt.

Ebenfalls neu ist die Funktion "Just Sweat". Dabei handelt er sich sozusagen um ein Minitrainingsprogramm. Anfangs entscheidet man sich für eines der drei Programme (Relax-, Leistungs- oder Intensivprogramm). Je nachdem welche Stufe du wählst stehen auf deinem Trainingsplan pro Tag circa 1, 3 oder 6 Songs, die du tanzen sollst. Das funktioniert dann wie gewohnt, du tanzt zum Song und sammelst dabei gleichzeitig zu den Punkten auch noch Sweat-Punkte. Tanze so lange bis du dein Tagesziel (je nach gewählter Intensität) erreicht hast. Die Sweat-Punkte haben aber nichts mit Kalorien oder dergleichen zu tun, sollen aber trotzdem motivieren.

Auch neu ist die Highscore-Funktion, die man zwar nicht als Liste ansehen kann, aber immerhin wird einem mitgeteilt, wenn man die beste Leistung zu einem Titel erbracht hat.

Die Bandbreite der 45 vorhandenen Charthits umfasst Evergreens wie Wham! mit „Wake Me Up Before You Go Go“, Elvis Presleys „Viva Las Vegas“ bis hin zum Dancefloor-Füller „It’s Raining Men“ von den Weather Girls. Auch aktuellere Titel von Rihanna („S.O.S.“), Ke$ha („TiK ToK“), Avril Lavigne („Girlfriend“) und vielen anderen Künstlern sorgen für viel Spass vor dem TV. Weitere Titel können im Online-Shop gekauft werden (300 Wii Points pro Song). Leider sind bis jetzt aber nur 4 Stück verfügbar.

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