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PlayStation Move

Move the Magic

Erster Eindruck Roger

Schöner, cooler, aber auch präziser als Wii?

Die klare Antwort lautet: ja. Wieder müssen wir hier „Sport Champion“ loben, denn auch das Tischtennisspiel demonstriert eindrucksvoll was Move kann. Egal ob harte Returns, kunstvolle Schnittaufschläge oder weiche Kantentreffer – Move erkennt selbst die ausgefallensten Bewegungen zuverlässig und fühlt sich wie Rockstars Tischtennis-Game an – realer gehts nur mit echter Platte und Schlägern.

Nun zum Controllerdesign: Eine Taste ist für den Zeigefinger reserviert, ein Knopf für den Daumen auf der Oberseite, und die sogenannte Move-Taste befindet sich in einer Art Mulde in der Mitte. Die vier drum herum angeordneten Aktionstasten sind dafür umso besser zu erreichen. Die Start- und Select-Tasten befinden sich an den Aussenseiten des Geräts – prinzipiell keine schlechte Idee, allerdings kam es beim Probespiel ab und an vor, dass man im Eifer des Gefechts dann doch aus Versehen mal drauftappte. Primär weil der Controller durch seine Stab-ähnliche Form dazu tendiert, sich in der Hand des Benutzers leicht zu drehen. Dennoch: Insgesamt fühlt sich der Controller gut an, liegt komfortabel in der Hand und macht einen sehr robusten Eindruck. Wer brav die an der Unterseite befestigte Sicherheitsschlaufe samt Clip-Verschluss anlegt muss sich zudem keine Gedanken machen, das Teil in einem Moment der Unachtsamkeit in den eigenen Fernseher zu schleudern. Beispiel für Unfälle dieser Art gefällig? Dann surft mal auf www.wiihaveaproblem.com und staunt über Bilder zerstörter HD-Fernseher, Wandgemälde, Topfpflanzen und dergleichen. Vorbildlich: Der Move-Controller verfügt über Lithium-Ionen-Akkus und soll laut Sony so lange halten wie ein PS3-Pad.

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