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Blast Off

Houston, we've got a problem

Test Guest getestet auf PSP

Interessante Minis sind rar wie kein Sand am Meer. Manchmal wird dieses äusserst kuriose Paradoxon gebrochen. Wie im Meer so auch bei den Spielen. Und in eben diesem Meer von Spielen gibt es manchmal ein Sandkorn, dass zur Perle wird. Eine dieser Perlen ist „Blast off“.

Das Konzept von „Blast off“ ist denkbar einfach. Ihr steuert eine Rakete durch den zweidimensionalen Weltraum und sammelt dabei verlorengegangene Astronauten wieder ein. Das zu lösende Problem dabei: Es gibt Hindernisse, ein Zeitlimit und natürlich nur eine gewisse, limitierte Menge an Treibstoff. Das Manövrieren funktioniert intuitiv, ist aber im ersten Moment durchaus schwierig. Gerade in den ersten Spielmomenten ist es nicht einfach, sein Raumschiff an Asteroiden vorbeizubewegen, die Astronauten einzusammeln und nachher ins Ziel zu fliegen. Mit der Zeit kommen auch Objekte mit starker Gravitation hinzu, sodass ihr geschickt im Gegenuhrzeigersinn in die Objekt- (z.B. Planeten-)bahn hineinfliegen müsst. Dabei müsst ihr auf den Schub achten, denn zuviel davon und schon findet ihr euch entweder im Nirgendwo wieder oder crasht möglicherweise ins nächstbeste Objekt.

Dabei wird das Spiel von Level zu Level anspruchsvoller sodass ihr für gewisse Levels manchmal ziemlich viele Anläufe braucht. Der Highscore errechnet sich nicht nur aus den eingesackten Astronauten, sondern auch aus der Anzahl verbrauchter Treibstoffeinheiten sowie verstrichener Zeit. Das macht die Rekordknacker unter uns besonders glücklich, da das ohnehin schon süchtigmachende Spiel so nur noch mehr Ehrgeiz einfordert.

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