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BUZZ!: Das ultimative Musik-Quiz

*Mööööp*

Test Guest getestet auf PlayStation 3

"BUZZ!“ ist mittlerweile die wohl etablierteste Quiz-Reihe in Sachen Videospiele, zumindest auf der PlayStation. Durch die Zeit sind schon etliche Spezialisierungen dieser Reihe erschienen, so auch ein Musik-Quiz. Das hier ist aber nicht einfach ein Musik-Quiz. Sondern „Das ultimative Musik-Quiz“, tjaha!

„BUZZ!“ war schon immer „BUZZ!“. Das ändert sich auch mit dem neuen Teil „Das ultimative Musik-Quiz“ nicht grossartig. Einige Innovationen hat der Titel aber dennoch zu bieten, wenn auch nicht gerade viele. Ratespass ist aber nach wie vor garantiert, vor allem zu mehrt.

„I wonder how, I wonder why“

Um was geht es eigentlich in “Das ultimative Musik-Quiz”? Logisch, um Musik! Thank you, Captain Obvious!
Aber um welche Musik denn? Nun, das ist wiederum schwierig zu sagen, da wir natürlich längst nicht alle der mehreren tausend Fragen gesehen und beantwortet haben. Aber generell ist das ein Musik-Quiz, dass an das Allgemeinwissen über die Welt der populären Musik gekoppelt ist. Leute, die sich sonst eher obskure Indie-Bands oder Truppen mit sinistren lateinischen Namen reinziehen, sind hier ziemlich falsch. Hier geht’s um Chart-Musik, um die Art von Musik, wie sie im Magazin „Rolling Stone“ zelebriert wird. So fallen die Fragen je nach Thematik leicht, manchmal aber auch extrem schwer aus. Um aber bei diesem Quiz Erfolg zu haben, bedarf es schon mehr als einem durchschnittlichen Wissen um die Branche der Populärmusik. Leute, die kein extremes Faible dafür haben, werden eher schneller mal untergehen.
Wie gewohnt ist es möglich, die Runden frei konfigurieren zu können. Man kann dem Gegner Punkte klauen, ihn in ein Schleimbad werfen, vom Moderator eine Torte ins Gesicht werfen lassen und so weiter. Das gewohnte Programm also.
Neu ist aber die Unterstützung von Move. Allerdings ist es nicht das Ziel den liebgewonnenen Buzzer zu ersetzen, nein. Der Move-Controller erhält seinen eigenen Modus. Genauer gesagt vier Typen. Einmal wird euer Move-Controller zum virtuellen Hammer und ihr müsst auf die richtige Antwort draufhalten, einmal verwandelt er sich in einen Dartpfeil, mit dem ihr die falschen Antworten zerplatzen lassen müsst. Er taugt aber auch als Laserpistole mit dem ihr UFOs vom Himmel schiesst oder as Magnet, wo ihr die richtige Antwort anziehen müsst. Zu mehrt verspricht das natürlich Rangeleien und daraus resultierender Spielspass.

„What a wonderful world?“

Präsentationstechnisch ist „Das ultimative Musik-Quiz“ aber nur Durchschnitt. Der typische „BUZZ!“-Moderator macht zwar mit seinen Sprüchen Stimmung, diese wiederholen sich aber bald mal. Kein Problem: man kann sie skippen, zum Glück. Auch die Bühne und das Setting ist eher etwas uninspiriert. Da es sich aber um ein Spiel handelt, bei dem die Amtosphäre vor allem zu mehrt und im Wohnzimmer und nicht auf der virtuellen Stage aufkommt, fällt dieses kleine Manko nicht so ins Gewicht.
Mühsamer ist da die Soundqualität gewisser Songs, die manchmal einfach zu schwach ausfällt. Mal nicht gut abgemischt, mal einfach zu leise. Bei den „Erkenne dieses Lied“-Fragen beginnt jeder Song von Anfang an, was bei gewissen Songs noch schwierig sein kann, da die meisten Popsongs sehr ähnliche Rhythmen besitzen und sowieso alle im 4/4-Takt geschrieben wurden – da wäre es besser gekommen, wenn man an signaturenhafte Stellen angeknüpft hätte.

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