Was bietet die Neuauflage?
Wie ich in der Einleitung bereits erwähnt habe, lässt sich das Spiel auch wahlweise mit dem 3D-Effekt spielen. Dieser wirkt während der gesamten Spielzeit unaufdringlich. Es gibt keine aus dem Bildschirm springenden Objekte der Sorte "Schaut mich an ich komme aus dem Bildschirm" (die ja mittlerweile in Kinofilmen gängig sind). Stattdessen verleiht der 3D-Effekt dem Spiel eine angenehme Tiefe. Man fühlt sich mehr mittendrin als damals im Jahre 1998. Doch dies ist nicht einzige Änderung gegenüber der Urfassung: Die Grafik wurde fast komplett überarbeitet. Gerade jüngere Spieler würden heute einen Schreck bekommen, würden sie die Vorzeigetexturen von damals betrachten. Dem setzt Nintendo aber geschickt entgegen: Alle Texturen haben deutlich mehr Polygonen erhalten. Speziell bei den Hauptcharakteren sieht das richtig schick aus. Die nächsten Neuerungen sind der wahlweise Einsatz des Gyrosensors in der Ego-Perspektive oder optionale Spielhilfen, die Anfängern optimal einführen.
Ebenfalls mit an Bord ist ein Boss-Challenge-Modus indem ihr gegen alle Endgegner nochmals antreten dürft, sowie der Master-Quest-Modus. In letzterem erlebt ihr das gesamte Spiel nochmals, jedoch in veränderter Form: Die Spielwelt ist spiegelverkehrt dargestellt, die Items an anderen Orten versteckt und der allgemeine Schwierigkeitsgrad erhöht.
Erfreulicherweise hat Nintendo auch an der Benutzerfreundlichkeit gearbeitet. Die Items lassen sich nun bequem durch den unteren Screen auswählen und auch die Karte ist jederzeit sichtbar. Speziell erwähnen möchte ich aber die Steuerung durch das Circle Pad, welche wunderbar von der Hand geht.

Zeldas Wiegenlied
Natürlich darf auch die musikalische Untermalung nicht zu kurz kommen: Vom Intro, über die diversen Melodien der Okarina der Zeit bis hin zum Klang beim Öffnen einer Schatztruhe: Nicht einmal ein Super Mario Galaxy kann diese Perfektion erreichen! Absolute Weltklasse!