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Hockey Nations 2011 Pro

Die Kälte kehrt digital zurück

Test Nico getestet auf iPhone

Die Schweizer Eishockeymeisterschaft neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Der HC Davos und der Kloten Flyers streiten sich derzeit um die begehrte Trophäe. Wer nicht genug vom kalten Sport kriegen kann, dem sei das kürzlich erschienene "Hockey Nations 2011 Pro" empfohlen. Warum ihr euch die Simulation zulegen solltet, verraten wir euch in unserem Review.

Rauf aufs Eis

"Hockey Nations 2011 Pro" ist der direkte Nachfolger zu "Hockey Nations 2010". Bei Ihrem Erstling haben sich die Entwickler von Distinctive Wireless noch ein wenig schwierig damit getan, eine gute Eishockey Simulation auf das iPhone zu portieren. Erfreulicherweise hat man seitens der Entwickler allerdings dazu gelernt.

Kurz nachdem ihr das Spiel gestartet habt, präsentiert sich das Hauptmenü des Spieles. Insgesamt lassen euch die Entwickler die Wahl zwischen sieben verschiedenen Spielmodi. Unter "Single Player" findet ihr gleich drei Kategorien. "Play Now" vereint eine einfache Exhibition, das Shootout sowie natürlich das Training. Cracks wagen sich stattdessen gleich direkt an die Word League oder die Playoffs. Bei letzteren dürft ihr die reguläre Saison der Eastern respektive Western Division überspringen und direkt in das Saisonhighlight einsteigen. In der World League tretet ihr hingegen nicht mit einem der 40 Städteclubs an, sondern mit einem der 18 internationalen Teams.  Darunter befindet sich glücklicherweise auch die Schweiz, aber auch Grössen wie Kanada oder Schweden haben es in das Spiel geschafft.  "Go for Gold" ähnelt sehr stark der World League. Der einzige Unterschied besteht darin, dass es hier bloss eine Tabelle gibt.

Wer eines Tages genug von der künstlichen Intelligenz hat und lieber gegen Freunde antreten will, der wird im Mehrspieler sehr glücklich. Via Bluetooth oder Wi-Fi könnt ihr ein faires Duell gegen Freunde austragen. Einen Mehrspieler, in dem ihr gegen Unbekannte antreten dürft, gibt es leider nicht.

Screenshot
Icing und all die Sünden

Bevor ihr einen Modus startet beziehungsweise das erste Spiel bestreitet dürft ihr wahlweise Regeln nach eurem eigenen Ermessen festlegen. Ich rate Schweizer Spielern speziell "Icing" auszuschalten, da es diese Regel hierzulande nicht gibt. Auf Wunsch könnt ihr auch Abseits und Strafen deaktivieren. Neben der Spiellänge bleiben diesen allerdings die einzigen Einstellungsmöglichkeiten. Leider dürft ihr die Spielstätte nicht auswählen, da es bloss eine gibt.

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