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NIS America: Sony kümmert sich zu wenig um kleine Publisher

Deswegen Verlagerung auf Switch [Update: Eine Entschuldigung]

News Michael Sosinka

NIS America wirft Sony vor, dass es sich nur um die grossen japanischen Unternehmen kümmert. Deswegen wird die Switch verstärkt unterstützt.

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News vom 10. April 2018: NIS America wirft Sony vor, dass es sich um kleinere Publisher und Entwickler zu wenig kümmert und sie vernachlässigt. NIS America sieht sich ebenfalls betroffen und verlagert sein Engagement immer mehr in Richtung der Switch. Der NIS America-Präsident Takuro Yamashita sagte: "Wir fangen an, mehr für die Nintendo Switch zu tun. SNK Heroines ist nicht das einzige Spiel. Sie unterstützen uns auf eine gute Weise. Im Vergleich dazu ist Sony bei kleineren Publishern wie uns nicht so zuvorkommend. Sie kümmern sich nur um grosse japanische Unternehmen."

Takuro Yamashita erwähnte ausserdem, dass sich gleichzeitig veröffentlichte Spiele auf der Switch doppelt so gut wie auf der PS4 verkaufen würden. Das liegt auch daran, dass auf der PlayStation 4 viel mehr Titel erscheinen und es mehr Konkurrenz gibt. Auf der Switch ist momentan mehr Platz vorhanden, um Geld zu verdienen, heisst es. Das ist also der andere Grund, warum NIS America verstärkt auf Nintendos Konsole setzt.

Update vom 11. April 2018: Der NIS America-Präsident Takuro Yamashita hat sich mittlerweile für seine Aussagen entschuldigt, gegenüber Sony und auch gegenüber SNK, das eine PS4-Version von "SNK Heroines" haben wollte. "Noch einmal, ich entschuldige mich bei SNK und Sony, wenn es in irgendeiner Weise negativ auf die PS4 wirkte. Ich betone, dass das ursprüngliche Ziel einer Switch-exklusiven Version von SNK Heroines von NISA kam." Das komplette Statement findet ihr über den Link.

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