Games.ch

Super Smash Bros Wii U.

Wenn Pokémon auf Nintendo-Helden treffen.

Test Markus Wymann getestet auf Nintendo Wii U

Es stimmt das gesamt Paket

Screenshot

Das Spiel überzeugt nach wie vor durch ein sehr übersichtliches Menü. Sehr schnell findet man, was man sucht. Der ersten „Problematik“ stellt man sich erst entgegen, wenn man einen Kämpfer aussuchen muss. Da direkt zu Beginn weit über 30 Kämpfer zur Auswahl stehen, kann man dann noch zwischen mehreren Outfits entscheiden. Link als kleines Beispiel kann auch im modischen Steampunk-Outfit in die Schlacht ziehen und Glurak gibt es in sehr vielen Farbvariationen. Die schwierigste Frage also gleich zu Beginn: Mit wem verkloppen wir nun Prinzessin Peach als erstes? (Hier bitte diabolisches Lachen vorstellen.) Fraglich ist allerdings, ob es wirklich nötig war, die Wii-Fit-Trainerin als Kämpferin aufzunehmen. „Super Smash Bros.“ ist ein Prügelspiel der bekanntesten Charaktere der Spielplattform und da stellt sich echt die Frage, ob eine Wii-Fit-Trainerin wirklich schon dazugehört? Zugegeben, witzig ist es schon, wenn man die gute einmal nicht auf einer Yogamatte sieht, sondern verfolgen kann, wie Sie Glurak, Bowser oder Donkey Kong in die Flucht schlägt. (Ihr seht, Fitness zahlt sich also aus!) Die Charaktere sind sehr detailgetreu gestaltet, wodurch sie auch von weitem gut zu erkennen sind. Im Acht-Spieler-Modus, wo man sehr schnell die Übersicht verliert, ist dies daher auch zwingend notwendig. Da man aber die Charaktere durch verschiedene Outfits unterscheiden kann, geht die Party mit acht Spielern erst richtig los.

Die Levels sind genau wie die Charaktere ein grafisches Highlight. Zwar wirken manche Levels vereinzelt etwas unscharf und manche Textur erscheint nicht in HD, allerdings sind dies Kleinigkeiten. Schlagt also euren Feinden die Fäuste um die Ohren vor einer Kulisse, die sich absolut sehen lassen kann. Tiefe Abgründe, Schlägereien auf Flugzeugen oder epische Schlachten umgeben von Feuer und Lava, die zusätzlich regelmässig nach oben zu den Spielern schiesst, „Super Smash Bros.“ ermöglicht es euch. Während sich die Gegner auf euch stürzen, müsst ihr also auch auf die Levels achtgeben, denn diese verändern sich wie bereits erwähnt sehr gerne. Wo also neue Ebenen hinzukommen, können alte zerstört werden oder verschwinden einfach in den Tiefen des Nichts. Auf der Map vom Spiel „Donkey Kong Country Returns“ beispielsweise könnt Ihr euch mit den bekannten Kanonenfässern auf eine andere Ebene katapultieren. Ist man also einen Moment lang unachtsam, werden es nicht nur die Gegner sein, die euch in die ewigen Abgründe befördern.

Die Levels und die Grafik werden von einem Soundtrack unterstrichen, der genau wie das Meiste am gesamten Spiel kolossal ist. So kann man selber bestimmen, welche Songs man in welchen Levels hören will und so das Feeling dieser noch verstärken. Die Lieder sind Remixes von Tracks aus anderen Nintendo-Spielen. Somit kommt es gerne mal vor, dass man unbewusst beim einen oder anderen Lied mit summt, während man seine Gegner verkloppt.

Kommentare