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Strassen des Glücks

Monopoly meets Mario

Test Guest getestet auf Nintendo Wii

Wer kennt es nicht – Monopoly. Besser kann man "Strassen des Glücks" gar nicht beschreiben. Aber es wäre kein Nintendo-Spiel, wenn nicht alles etwas anders und ausgeflippter wäre. Ob sich die Mario-Version von Monopoly bewährt, erfahrt ihr in unserem Test.

Das Spielprinzip von "Strassen des Glücks" ist grundsätzlich gleich wie man es von Monopoly kennt. Es geht darum, als erster von maximal vier Spielern einen bestimmten Geldbetrag zu erwirtschaften. Geht man Bankrott, bedeutet dies das sofortige Ende der Partie und der Spieler mit dem meisten Geld gewinnt.Screenshot

Anders als in Monopoly, wo beispielsweise der Marktplatz in St.Gallen oder der Paradeplatz in Zürich gekauft wird, gibt es hier verschiedene Läden zu erstehen. Landet man nach dem Würfeln auf einem sogenannten Laden/Grundstück-Feld, bleibt die Qual der Wahl: kaufen ja oder nein. Ist man Besitzer eines Ladens, müssen alle Spieler, die auf diesem Spielfeld landen, im Laden einkaufen und zahlen einen "Ladenpreis". Landet man auf seinem eigenen Grundstück, kann investiert werden, um damit die Ladenpreise in die Höhe zu treiben. Das ganze Spielbrett ist bei den Standardregeln in Bezirke aufgeteilt. Das spielt insofern eine Rolle, weil es Sinn ergibt, möglichst viele Läden im gleichen Bezirk zu erwerben. Das erhöht ebenfalls die eigenen Ladenpreise. Um noch mehr Geld in Form einer Dividendenzahlung zu kassieren, können von jedem Bezirk Aktien gekauft werden. Das steigert den Wert der Läden in dieser Gegend, sprich sie werden teurer zu kaufen, die Ladenpreise steigen und bei einer möglichen Versteigerung schaut bestimmt mehr heraus.Screenshot

Auf dem Spielfeld gibt es nebst den Ladenfeldern auch noch jede Menge Spezialfelder. Die wichtigsten sind wohl die vier unterschiedlich farbigen Felder. Auf dem Weg einmal rund ums Spielfeld sollte man diese Felder unbedingt alle einmal überqueren. Dann wartet zurück beim Ausgangspunkt, der Bank, eine Beförderung mit einer dicken Prämie. Die Bank ist auch gleichzeitig das Ziel. Wer zuerst mit der geforderten Geldsumme bei der Bank eintrifft, hat gewonnen. Weitere Spezialfelder sind zum Beispiel das Ruhefeld. Steht man darauf, haben alle eigenen Läden für die nächste Spielrunde geschlossen und Gegner müssen nichts bezahlen. Beim Fortunafeld wird eine Karte mit einer Anweisung gezogen: Entweder erhält man gratis Aktien, man darf in einen beliebigen Laden investieren oder im schlechten Fall muss Geld abgegeben werden.

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