Vom Umfang her kann man sagen, dass hier ein durchaus zufriedenstellendes Paket abgeliefert wird, mit vielen Zusatzfeatures, die im orginalen Release entweder gar nicht erhältlich waren, oder erst durch DLC nachgereicht wurden. Dazu zählen weitere Charaktere sowie Multiplayer- bzw. Koop-Challenges, die den gewogenen Fan für einige Zeit beschäftigen dürften. Natürlich nicht zu vergessen ist auch die Integration des Wii U Gamepads. Allerdings fällt diese doch ziemlich “brav aus”. So könnt ihr etwa eure Waffen per Touchscreen wechseln, euch den Weg zeigen lassen oder Spezialattacken auslösen, doch geht dies alles meistens schneller und bequemer via Tastendruck. Das Spiel unterstützt auch den Wii U Pro Controller, und da dieser sehr angenehm zu halten und die Tasten besser zu erreichen sind als beim Gamepad, kann ich euch die Verwendung des Pro Controllers nur ans Herz legen, sofern ihr euch denn bereits einen zugelegt habt.
Leider muss man aber sagen, dass auch der beste Controller hier nicht verbergen kann, dass sich das Spiel nicht so flüssig steuert, wie man sich das wünschen würde. Es ist nunmal eine Tatsache, dass Spieleserien wie zum Beispiel “God of War” dieses Spielgefühl des Waffen- und Kombobasierten Arenakampfes mittlerweile perfektioniert haben, und es bei “Ninja Gaiden 3: Razor’s Edge” einfach auffällt, wie hakelig sich das Ganze manchmal steuert. Die Kamera, die manchmal unerwartet wilde Schwenks vollzieht, hilft dann auch nicht unbedingt weiter.