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Beyond: Two Souls

Ein Ausflug mit Folgen

Vorschau Katja Wernicke

Ein Truck, ein Spiel, zwei Seelen und ganz viel Gänsehaut. Als der „Beyond Two Souls“-Truck in St. Gallen Halt gemacht hat, waren wir vor euch live vor Ort, haben uns in den dunklen Laderaum begeben und ein Spiel angetestet, welches der PlayStation 3 zu einem grandiosen Abschied verhelfen wird. Aufmerksame Leser werden mitbekommen haben, dass es sich um Quantic Dreams neuestes Spiel „Beyond Two Souls“ und nicht um „Grand Theft Auto 5“ handelt - immerhin ist letzteres ja schon ein alter Schinken, oder?

Film, Videospiel oder Wirklichkeit?

Screenshot

Bereits das Spielmenü von „Beyond Two Souls“ macht eines klar: Schauspielerin Ellen Page ist nicht einfach in ein paar Szenen mal so eben zu erkennen, wenn sie Hauptcharakter Jodie Leben einhaucht. Nein, Page dominiert dieses Spiel in jeder Szene, was vor allem an der wirklich genial umgesetzten Mimik im Spiel liegt. Die Grenzen zwischen Videospielfigur und einem realen Video verschwinden hier vollkommen. Es fehlen mir persönlich die Worte um zu beschreiben, wie gut der Titel aussieht. Die Umgebung ist detailreich, klar und vor allem tauchte in der gesamten Demo kein wirklicher Ladebalken auf. Interessant sind zudem die verschiedenen Effekte, ob es nun der ewige Regen oder das Explodieren eines Autos ist, es könnte sich so direkt vor unserer Nase abspielen. Ein Eindruck, der mir wohl ewig im Gedächtnis bleiben wird und der mir so noch nie passiert ist, ist der Wechsel zwischen Spielgrafik und Zwischensequenz. Manchmal war es für mich gar nicht so einfach mitzubekommen, wann das Video vorbei ist und das Spiel weitergeht. Die zwei verschiedenen Grafikniveaus stehen sich fast in nichts nach. Fast, denn an einer kleinen Stelle kam es zu winzigen Rucklern und auch die Haare von Jodie könnten besser animiert werden. Aber wen interessiert das schon, wenn ein so menschliches Gesicht einen in den Bann zieht?

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