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Fighting Vipers

Damals hui, heute naja

Test Flo getestet auf PlayStation 3

Den Anfang unserer SEGA Beat'em Up-Artikel-Reihe markiert das Prügel“trash“spiel „Fighting Vipers“, das mindestens heute noch genauso komisch klingt wie zu Zeiten der ursprünglichen Veröffentlichung. Das Spiel wurde bereits im Jahr 1995 für das sogenannte Sega Model 2 veröffentlicht, eine Plattform speziell für Arcade-Prügler oder Spiele, die dem Shoot-Em-Up-Genre angehören. Im Grunde hätte das Spiel ein Erfolg werden können. Die Betonung liegt hier jedoch auf „können“, da es im Grunde ein billiger Abklatsch der erfolgreichen „Virtua Fighter“-Serie ist.

Lahme Arenen, kaputte Kämpfer

Weitere verschenkte Punkte stellen die Arenen dar. Versteht mich nicht falsch, ich mag es, wenn man sich einfach voll und ganz auf den Kampf konzentrieren kann, ohne das irgendwo im Hintergrund Michael Baysche überdimensionierte mit zahlreichen Waffen ausgestattet Kampfroboter irgendwas in Flammen aufgehen lassen und dabei herzeisende Mütter nach ihren Kindern schreien und Supersoldaten bewaffnet mit Raketenwerfern alles in die Luft sprengen! Nein, danke das muss nicht sein. Aber wenn ein Spiel schon Arenen einbaut, mit den der Spieler interagieren kann, dann bitte doch auf variationsreiche Art und Weise. In „Fighting Vipers“ hingegen existieren die sogenannten Cages (zu dt. Käfige) nur des Existierens willen.

Zwar kann man seine digitalen Gegner sogar hindurchschlagen, aber selbst dann auch nur, wenn sich der Kampf kurz vor seinem Ende befindet und man den Gegner mit einer mehrfachen Schlag- Tritt-Kombination erfolgreich beackert hat. Ähnliches kann man auch mit den Kämpfern an sich vollziehen, jedoch nur nach dem erfolgreichen Treffen eines zufällig bestimmten Treffers. Dann nämlich hat die Rüstung des Kämpfers zu viel Schaden abbekommen und zerspringt in zahlreiche  Teile. Aber selbst dann kann der entblösste Kämpfer noch immer als Sieger vom Feld gehen. Alles eine Sache der Fingerfertigkeit.

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