Für „The Sims 4“ plant Electronic Arts eine neue Einnahmequelle für Mod- und Content-Creator zu implementieren. Wie der Publisher bekannt gab, soll das Lebenssimulationsspiel einen offiziellen Marktplatz erhalten, über den Community-Inhalte künftig direkt im Spiel verkauft werden können.

Der Marktplatz wird in das Spiel integriert und soll zunächst auf PC und Mac verfügbar sein. Spieler erwerben dort von Creator erstellte Inhalte mithilfe einer neuen Ingame-Währung namens „Moola“. Diese kann gegen Echtgeld gekauft und anschliessend für sogenannte Creator-Pakete ausgegeben werden. Die Mod-Ersteller wiederum erhalten einen Anteil der Einnahmen, den EA als fairen Revenue-Share bezeichnet.
Voraussetzung für den Verkauf eigener Inhalte ist die Teilnahme am neu eingeführten Creator- beziehungsweise Maker-Programm. Dieses sieht unter anderem vor, dass alle eingereichten Mods vor ihrer Veröffentlichung geprüft werden, um Qualität, Stabilität und Sicherheit zu gewährleisten. EA möchte so verhindern, dass schädliche oder inkompatible Inhalte in Umlauf geraten, und gleichzeitig einen einheitlichen Qualitätsstandard sicherstellen.
Trotz der Einführung des Marktplatzes betont der Publisher, dass kostenlose Mods weiterhin erlaubt bleiben. Der neue Store soll keine bestehenden Community-Strukturen ersetzen, sondern eine zusätzliche Option für Creator darstellen, die ihre Arbeit professionell anbieten möchten. „The Sims 4“ selbst bleibt weiterhin kostenlos spielbar.
Ein konkretes Startdatum für den offiziellen Mod-Marktplatz steht bereits fest: Der Launch ist noch im März geplant, Konsolen-Versionen sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.