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Plants vs Zombies: Garden Warfare

„Battlefield 5“ – nur mit Knoblauch-Drohnen und Erbsen-Gatling

Vorschau Benjamin Kratsch

„Plants vs. Zombies: Garden Warfare“ – Das Mega-Preview. Wir haben die „Battlefield 5“-Variante mit Ingenieuren, die auf Presslufthammern reiten, Knollenbomben werfen und Kartoffelminen streuen ausführlich gespielt, berichten über den Knuddelfaktor trotz Frostbite3-Engine und sagen euch, ob das Tablet-Konzept von PopCap auch als 24-Spieler-Team-Shooter gut funktioniert oder ob torkelnde Schlurfkombatanten das Zielen erschweren. „Plants vs. Zombies: Garden Warfare“ – Mega-Vorschau.

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Es sind die ersten Minuten in „Plants Vs. Zombies: Garden Warfare“ auf der Xbox One. „Wie schön doch die Sonne lacht“, denkt sich der schlurfende Zombie mit dem Army-Helm auf dem Kopf. „Hier muss es doch irgendwo Hirn geben. Oder zumindest Sonnenblumen-Brei“. Gerade will er seine Knoblauch-Kanone schultern, da schiesst ein lila Ding aus dem Boden, öffnet ihren gierigen Schlund, zeigt die blitzblank geputzten Hackerchen und mit einem Haps verschwindet der arme Untote in ihrem Mund. Der Zombie-Wissenschaftler Professor Zomboid findet das gar nicht lustig, warpt ein Stückchen auf die fleischfressende Pflanze zu, kramt in seinem Rucksack und zückt seine Geheimwaffe: Die Fischgräten-Drohne. Mit alles vernichtenden und ziemlich stechenden Fischgräten ausgestattet entschwindet der kleine Hightech-Flieger in die Luft und wirft seine stinkende Fracht über der Pflanze ab. Die windet und beugt sich im Todeskampf, wird schon ganz blau von der zomboiden Fischvergiftung, doch Rettung naht. Dr. med Sonnenblume, Feldsanitäterin und Expertin für Pflanzenschmerzen eilt zur Hilfe und heilt die fleischfressende Pflanze mit einem Sonnenstrahl. Alles ist gut, zumindest für einige Sekunden im wohl verrücktesten Spiel des Jahres 2014.

Passt die Knoblauch-Melange ins Team-Shooter-Genre?



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„Plants Vs. Zombies“ ist eines der ganz grossen Tower-Defense-Spiele auf dem iPad, doch in Zeiten der Xbox One will das Team rund um PopCap und EA BlackBox die Schlacht der Sonnenblumen und Frosterbsen-Spucker gegen die Zombies ins Next-Gen-Zeitalter „verpflanzen“. Kann das gut gehen? Funktioniert so ein klassisches Tower-Defense-Spiel mit seinem recht simplen Spielprinzip auch auf der Konsole? Wir haben „Plants Vs. Zombies: Garden Warfare“ ausführlich auf einem EA Showcase angespielt und Produzent Brian Lindley mit Fragen gelöchert. Die erste Antwort können wir auch recht schnell geben, denn die Grundidee von „Plants Vs. Zombies“ passt wirklich perfekt ins Genre der Team-Shooter. Schauen wir uns doch zuerst mal die Aufstellung der Pflanzen an: Die Erbsenkanone imitiert den klassischen Sturmsoldaten aus „Battlefield 4“. Sie ist schnell und wendig, feuert präzise mit ihren Erbsenkugeln auf mittlere und kurze Distanz.

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Dann gibt es den Kaktus, der wiederum nutzt seine Stacheln inklusive Schilfrohr als eine Art Scharfschützengewehr und snipert aus hoher Distanz. Da sich „Garden Warfare“ sehr viel zackiger und auch ein bisschen chaotischer spielt als „Battlefield“, nutzt er seine Drohne weniger zur Aufklärung und mehr als eine Art Jagdbomber. Richtige Panzer gibt’s in der Wald-und-Wiesen-Schlacht natürlich nicht, aber den ein oder anderen gepanzerten Gegner, beispielsweise All-Star-Zombies in voller Football-Montur und mit Stahlhelm. Die lassen sich mit herkömmlichen Erbsen schwer bezwingen, da muss dann schon mal eine Stinkbombe fallen: Drohne starten, ins Ziel lenken, Knoblauch abwerfen und der sonst so schnelle All-Star-Zombie, der die armen Pflanzen so gerne mit einer Rushattacke umwirft, muss sich die Nase halten und ist für kurze Zeit bewegungsunfähig. Ausserdem zieht ihm der Knoblauchduft Lebenspunkte ab – untote Schlurfer haben es nicht so mit Knoblauch, verständlich. 


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